Teströhrchen Coronavirus
unsplash/freestocks
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coronavirus

Aktuelle Situation: 274 Neuinfektionen

Laut Krisenstab des Landes waren am Sonntag mit Stand 12.00 Uhr in Oberösterreich 1.858 Menschen infiziert (positiver Test sowie Covid-19-Symptome). 274 Neuinfektionen sind in Oberösterreich in den letzten 24 Stunden dazugekommen.

Von Gelb auf Orange schaltet daher die oberösterreichische Polizei ihre interne Coronavirus-Ampel. Denn auch vor Polizistinnen und Polizisten macht das Virus nicht Halt. Der Parteienverkehr soll eingeschränkt werden, sagt Landespolizeidirektor Andreas Pilsl. „Im Frühling sind wir sehr gut durch die Situation durchgekommen, jetzt im Herbst haben wir doch einige Fälle zu verzeichnen. 20 positiv getestete Kolleginnen und Kollegen und doch schon mehr als 100 in Quarantäne, aber wir sind trotzdem sehr gut aufgestellt und können das gut kompensieren“, so Pilsl. Ab Montag werden die Schutzmaßnahmen noch einmal verschärft, Termine sollen im Vorfeld telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.

7.806 Personen in Quarantäne

7.806 Menschen befinden sich derzeit in Quarantäne, 134 Patienten werden in Krankenhäusern behandelt, 16 von ihnen auf Intensivstationen. 79 Personen sind bisher in Oberösterreich im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Infizierte in Bezirken (Land OÖ, 29. Oktober, 8.00 Uhr)

Linz-Stadt 632
Steyr-Stadt 132
Wels-Stadt 321
Braunau am Inn 235
Eferding 240
Freistadt 272
Gmunden 393
Grieskirchen 403
Kirchdorf 94
Linz-Land 429
Perg 181
Ried 378
Rohrbach 267
Schärding 313
Steyr-Land 184
Urfahr-Umgebung 202
Vöcklabruck 442
Wels-Land 243

Cluster in Linzer Seniorenzentrum

In einem Seniorenzentrum in Linz ist ein neuer Coronavirus-Cluster entstanden. Das Haus in Kleinmünchen mit 128 Plätzen ist ab sofort für Besucherinnen und Besucher gesperrt. Im Seniorenzentrum Kleinmünchen sind laut dem Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) 17 Bewohner und Bewohnerinnen sowie drei Personen des Betreuungsteams infiziert. Zehn der 17 Covid-Patienten würden im Krankenhaus betreut, sieben würden keine oder nur leichte Symptome aufweisen und seien unter erhöhten Schutzvorrichtungen im Seniorenzentrum isoliert worden. Zwei Mitarbeiterinnen sollen sich privat angesteckt und das Virus dann im Zentrum verbreitet haben. Das Besuchsverbot für Angehörige gelte nur, solange es unbedingt nötig sei, so Luger. Mehr in CoV-Cluster in Linzer Seniorenzentrum (ooe.ORF.at).