Kepleruni führt Sponsionshut für Absolventen ein

Ein Sponsionshut ist am Mittwoch zum ersten Mal auf der Sponsions- und Doktorfeier für Juristen der Linzer Johannes Kepler Universität verliehen worden. Der Brauch, der aus Amerika bekannt ist wurde jetzt in Linz wieder eingeführt.

Die Tradition des Doktorhuts ist eine europäische Tradition, so Rektor Meinrad Lukas. Die Form des neuen Sponsionshutes wurde dem Namensgeber der Universität, Johannes Kepler, gewidmet – und die Form angepasst. Das „Keplersche Dreieck“ ist die Basis für den Sponsionshut. „Es ist ein Dreieck, dass zu einer Pyramide geformt und dann abgeschnitten wurde“, erklärt Lukas im Interview mit dem OF OÖ.

Sponsionshut

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So stellten sich die ersten Hutträger und -trägerinnen am Mittwoch den Fotografen

Umgedrehte, abgeschnittene Pyramide

Der Entwurf, der an einen umgedrehten Pyramidenstumpf erinnert, ist in einer Kooperation zwischen Kunstuniversität und Johannes Kepler Universität entstanden. In einem Facebook-Voting hat sich eine Jury für das Modell von Simon Hochleitner, der an der Kunstuniversität Linz Fashion & Technology studiert, entschieden.

Sponsionshut

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Aufsetzen dürfen ihn fertig studierte Magister, Master, Bachelor und Doktoren. In der Werkstätte Linzerberg des Diakoniewerks werden die Hüte gefertigt. „Mit dem Diakoniewerk als Partner untermauern wir unsere gesellschaftliche Verantwortung“, so Lukas.

Der neue Keplerhut

ORF-Redakteurin Sabine Fürst war bei der ersten Sponsionsfeier und hat auch mit den Hutnäherinnen gesprochen.

Jedes Stück ist Maßarbeit – „zuerst mussten einmal die Arbeitsschritte festgelegt werden, damit Menschen mit Beeinträchtigungen den größten Teil des Hutes auch wirklich selbständig machen können“, so Karin Schaubmaier von der Regionalleitung des Diakoniewerkes, Engerwitzdorf.

Der Sponsionshut soll auch in Zukunft Absolventinnen und Absolventen der Johannes Kepler Universität Linz an ihren großen Tag erinnern.

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