Polizei konnte Kindesentziehung verhindern

Ein 33-jähriger Vater, der seine beiden Söhne aus dem Bezirk Vöcklabruck in seine Heimat Rumänien bringen wollte, ist von der Polizei aufgehalten worden. Kurz vor der ungarischen Grenze stoppten Polizisten das Auto und brachten die Kinder wieder zu ihrer Mutter zurück.

Die bevorstehende Scheidung dürfte der Auslöser für die Tat gewesen sein. Der Noch-Ehemann nahm in der Nacht auf Mittwoch die acht und 13 Jahre alten Buben nach einem Streit mit seiner Frau aus der gemeinsamen Wohnung mit. Bereits Tage zuvor soll der Rumäne gedroht haben, Suizid zu begehen, wenn die Kinder nicht mit ihm nach Rumänien kommen. Die nach dem Verschwinden der Buben eingeleitete Großfahndung war erfolgreich. Eine Streife der burgenländischen Autobahnpolizei konnte das Auto mit Vater und Kindern an Bord 20 Kilometer vor der ungarischen Grenze aufhalten.

Kinder wieder bei der Mutter

Die Kindesentziehung dürfte geplant gewesen sein, denn der 33-Jährige hatte einen Chauffeur bezahlt, der ihn, seine beiden Kinder und seinen Bruder nach Rumänien bringen sollte, da er selbst keinen Führerschein besitzt. Die Brüder sind inzwischen wieder bei ihrer Mutter. Der Vater wurde angezeigt, und es wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen.

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