Straßensanierungsprojekte in OÖ 2018

105 Millionen Euro gibt das Land in diesem Jahr für Straßensanierung und Straßenumbauten aus. Um an neuralgischen Punkten nur für möglichst kurze Zeit Behinderungen zu haben, gibt es Prämien für schnelles Bauen.

Die B 127 ist eine der wichtigen Pendlerstrecken in Oberösterreich. Wer aus Linz ins obere Mühlviertel will, kommt an dieser Straße fast nicht vorbei. In diesem Sommer müssen Pendler aber ausweichen.

Beim Tunnel Ottensheim werden gleich zwei Brücken saniert. Eine Totalsperre der B 127 samt Umleitungen ist die Folge. Um die Baustelle möglichst schnell abzuwickeln, gibt es Prämien für Baufirmen, erklärt Martin Wögerer, Leiter der Abteilung Brücken- und Tunnelbau des Landes OÖ: „Wir geben eine Bauzeit vor und bieten den Firmen an, dass sie im Fall einer Bauzeitunterschreitung Prämien bekommen.“

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Erhaltung von 6.000 Kilometer Landesstraßen

35 Tage sind für die Sanierung geplant. Schaffen es die Baufirmen in 25 Tagen gibt es 80.000 Euro Prämie. Die Brückensanierung in Ottensheim ist ein typisches Beispiel des Straßenbauprogramms 2018. Die 105 Millionen Euro fließen in Sanierungen und den Ausbau bestehender Straßen, großen Neubauprojekte fehlen, erklärt Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner (FPÖ): „Wir haben 6.000 Kilometer Landesstraßen zu erhalten und rund 3.000 Brücken und Bauwerke, die für die Autofahrer erhalten werden müssen und das kostet entsprechend Geld. Darüber hinaus verzögern sich manche neue Projekte durch die Schwierigkeiten in Verfahren und da nutzt man natürlich die Zeit, unser Straßennetz zu erhalten."

Ebenfalls mit Staus zu rechnen ist im Sommer bei der Donaubrücke Mauthausen, die an insgesamt 13 Wochenenden saniert werden soll. Auch hier locken Prämien, wenn schneller gearbeitet wird.

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