Energiesparmesse in Wels eröffnet

Am Freitag ist in Wels die Energiesparmesse eröffnet worden. Bei der laut eigenen Angaben führenden österreichischen Häuslbauermesse haben die Politiker die Vorreiterrolle Oberösterreichs beim Energiesparen gelobt.

Die für Nachhaltigkeit zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) kündigte eine gemeinsame Strategie in Sachen Klimaschutz an, die bisher an den unterschiedlichen Interessen gescheitert sei: „Klimaschutz ist vor allem auch ein Thema, das nur dann funktionieren kann, wenn jeder merkt, dass er einerseits selbst betroffen ist und andererseits merkt, dass er auch einen Beitrag dazu beitragen kann, um das Problem in eine Lösung umzuwandeln. Für mich ist das sehr entscheidend, dass jeder – vom Konsumenten, Häuslbauer bis zur Großindustrie – versteht, dass wir auch für unsere Lösungen selbst verantwortlich sind.“

„Ökonomische Seite bei Sanierung berücksichtigen“

Der für Wohnbau zuständige Landeshauptmannstellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) will das Augenmerk nicht nur auf den Bau neuer Häuser richten. Er sprach das Thema Sanierung an, bei dem aber auch immer die ökonomische Seite zu berücksichtigen sei: „Es geht natürlich nicht nur um den Neubau und die Heizungssysteme, es geht natürlich auch um den gesamten Themenkomplex der Sanierung. Hier ist unsere besondere Verantwortung, dass wir den Bereich der Sanierung weiter vorantreiben. Wobei Sanierung für mich nicht bedeutet ‚koste es was es wolle‘, nur damit man vielleicht einem ideologischen Ziel gerecht wird.“ Die ökonomische Seite sei immer auch entsprechend zu berücksichtigen. Und manchmal sei vielleicht auch die Sanierung mit der Raupe die bessere Entscheidung, so Haimbuchner.

Die Energiesparmesse in Wels läuft noch bis Sonntag.

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