Ärger über neue Marktordnung in Linz

Neue vorgeschriebene Öffnungszeiten, keine automatische Übergabe an die nächste Generation und ein fehlender Branchenmix. Die seit Jänner neue Marktordnung sorgt auf dem Linzer Südbahnhofmarkt bei vielen Kaufleuten für Ärger.

44 Kaufleute, 28 fixe Marktstände und seit 1.Jänner eine neue Marktordnung mit vorgeschrieben Öffnungszeiten. Deswegen herrscht dicke Luft auf dem Linzer Südbahnhofmarkt, dem - so muss man fast sagen - einst größten Grünmarkt Oberösterreichs. Die Marktleute sind mit vielen Neuerungen nicht einverstanden und denken sogar ans frühzeitige Aufhören.

Südbahnhofmarkt
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„Jeder kann länger offen haben“

Vizebürgermeister und Marktreferent Bernhard Baier (ÖVP) betonte gegenüber dem ORF OÖ am Freitag, dass die Stände durchaus länger offen haben könnten, die Kernöffnungszeit sei jedenfalls von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr. „Wichtig ist für die Konsumenten, dass es eine Regelmäßigkeit gibt.“ Viele, die alleine ihren Kiosk betreiben, sehen sich vor großen Problemen. Außerdem nehme auf dem größten Grünmarkt Oberösterreichs die Gastronomie immer mehr überhand.

Unmut durch geplante Veränderungen

ORF-Redakteurin Bettina Graf hat auf dem Markt mit Besuchern, Geschäftsleuten und Verantwortlichen über den Unmut gesprochen.

Man stehe vor Veränderungen und die seien bekanntlich nicht immer ganz einfach, so Reinhard Honeder, Bäckermeister und Obmann Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Südbahnhofmarkt, „aber der Kunde steht im Vordergrund“.

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