FPÖ fordert mehr Sicherheit im Linzer Rathaus

Bessere Sicherheitsvorkehrungen für das Linzer Rathaus fordert der Linzer Vizebürgermeister Detlef Wimmer (FPÖ). Hintergrund ist eine Sachbeschädigung in der Nacht auf Donnerstag im Neuen Rathaus.

Es sei nur der vorläufige Höhepunkt einer ganzen Reihe von Vorfällen in den vergangenen Jahren, kritisiert Wimmer. 2011 gab es einen Brandanschlag auf das Büro der damaligen Stadträtin Susanne Wegscheider, 2016 schlug ein Drogenabhängiger mit einer Axt die Scheiben beim Linzer Bürgerservice ein und 2017 verbrachte ein Einbrecher das Wochenende in den Räumlichkeiten des Sozialamtes.

Dienstauto und Schrankenanlage beschädigt

In dieser Woche wurden ein Dienstauto der Stadt Linz und die Schrankenanlage in der Tiefgarage beschädigt. „Der Schaden wird erst erhoben, aber es ist ein Zeichen mehr, dass hier Handlungsbedarf herrscht“, sagte Wimmer im Interview mit dem ORF Oberösterreich.

Als Gegenmittel könnte sich der Vizebürgermeister Zutrittsbeschränkungen bei der Tiefgarage vorstellen. Damit dürften nur mehr jene in die Tiefgarage, die auch ein Parkticket haben. Derzeit sei es so, dass die Garage im Neuen Rathaus ab Mitternacht geschlossen wird.

Besserer Schutz für Mitarbeiter

Es gehe auch längst nicht nur um Vandalismus, sagt Wimmer, sondern um einen besseren Schutz für Mitarbeiter und Rathausbesucher in bestimmten Abteilungen: „In sensiblen Bereichen, Stichwort Sozialamt, wo auch schwieriges Klientel unterwegs ist, wo es manchmal auch Probleme bis hin zu Ausschreitungen gibt und sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedroht gefühlt haben, sollte man verhindern, dass es zu einem Vorfall kommt.“

Als Gegenmittel könnte sich Wimmer „ein besseres Alarmierungssystem, bessere Kontrollen in den Zugängen – auch durch Sicherheitspersonal“ vorstellen. Nicht alle politischen Mitbewerber nähmen das Thema Sicherheit ernst, sagt Wimmer, daher wolle er es auch im Gemeinderat zur Debatte stellen.

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