„Neue Werft“ erreicht Kapazitätsgrenze

Ergänzend zur traditionellen Wirtschaft brauche OÖ mehr Start-Ups, um mit Innovationskraft den Standort zu stärken, heißt es seitens der Politik. In Linz stoßen Jungunternehmerzentren wie die „Neue Werft“ bereits an Kapazitätsgrenzen.

Schiffe dominieren die weiten Flächen an der Donau, gleichzeitig sitzen 24 junge Unternehmen in einem adaptierten Industriegebäude Tür an Tür in gleichgroßen Büromodulen. Unterschiedlicher könnte allerdings die Themen aber nicht sein mit denen sich die Start-Ups vorwiegend aus dem IT-Bereich beschäftigen.

Start-Up: Neue Werft am Linzer Hafen
ORF

So findet sich ein Unternehmen, das einen virtuellen Gitarrelehrer entwickelt hat, der den Schüler sogar noch als Profi begleiten kann. Und das hat sogar große Musikkonzerne aufhorchen lassen, so der Mitbegründer von „Fretello“ Florian Lettner.

Lettner: „Songs in der App für die Nutzer“

Nicht nur Höhenflüge erleben die Minihubschrauber eines Unternehmens das die Qualität der Rotorblätter von Windkraftwerken untersucht. Trotz der internationalen Erfolge erwarten Großkunden mehr Sicherheiten für kommende Geschäfte sagt Robert Hörmann von „Aero Enterprise“, daher sei man auf der Suche nach strategischen Investoren.

Hörmann: „Brauchen einen großen Bruder an unserer Seite“

Wichtig für den Standort

Bund, Land und Stadt fördern Start-Ups durch Mietzuschüsse sagt Vizebürgermeister Bernhard Baier (ÖVP), er ist Aufsichtsrat-Vorsitzender der Linzer Techcenters: „Das ist für den Standtort auch wichtig, denn in jungen Unternehmen entsteht hohe Innovationskraft, neue Produkte, neue Entwicklungen, die in der Zukunft entscheidend sind“.

Damit die erfolgreichen Start-Ups nicht absiedeln, brauche es aber mehr Expansionsmöglichkeiten in einem gesunden Jungunternehmer-Biotop, wie der „Neuen Werft“.

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