Panikverkäufe an den Börsen

Panikverkäufe an den Börsen haben am Dienstag auch zu deutlichen Kursverlusten bei oberösterreichischen Unternehmen geführt. Die Papiere von FACC, AMAG und voestalpine verloren je mehr als zehn Prozent an Wert.

Panikverkäufe in den USA hatten am Montag die weltweite Talfahrt vieler Aktienkurse eingeleitet. Der Dow Jones verbuchte den größten Tagesverlust seiner Geschichte, in Tokio fielen die Abschläge ähnlich hoch aus. Und auch in Europa gingen die Börsenindizes zu Handelsbeginn nach unten.

Angst vor steigender Inflation

Auslöser für den international um sich greifenden Ausverkauf ist die Angst vor einer steigenden Inflation und damit vor schneller steigenden Zinsen, hieß es aus dem Handel. In Wien brach der ATX um 5,4 Prozent ein. Besonders stark waren in der Früh die Kursverluste bei der Rieder FACC, die ein Minus von fast 14,5 Prozent schlucken musste.

Papiere konnten Schaden wieder verkleinern

Auch der Braunauer Alu-Hersteller AMAG musste mit über 13 Prozent deutlich Federn lassen. Unter den Indexschwergewichten traf es vor allem die voestalpine mit einem Minus von mehr als elf Prozent. Doch am Vormittag konnte die Wiener Börse ihr Minus wieder deutlich eingrenzen. Der Verlust beim ATX schrumpfte auf 2,82 Prozent - etliche Papiere konnten den Schaden zumindest verkleinern. Kursgewinner gab es in Wien am Vormittag aber nicht.

FACC bereits dritten Tag in Folge Schlusslicht

Und insbesondere für die Rieder FACC wurde es nicht viel besser. Sie ist mit einem Minus von 11,18 Prozent bereits den dritten Tag in Folge Schlusslicht auf der Kursliste. Von einem weltweiten Börsencrash sprechen Analysten allerdings nicht. Sie sehen vielmehr eine Korrektur nach zum Teil starken Kursanstiegen.

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