Exportwirtschaft weiter auf Wachstumskurs

Die Zeichen für die oö. Exportwirtschaft stehen weiter auf Wachstum. Laut Wirtschaftskammer erwarte man nach dem Rekordjahr 2017 auch heuer eine ähnliche Steigerung. Sorgen bereitet jedoch der Fachkräftemangel.

Oberösterreichs Wirtschaftskammerpräsidentin Doris Hummer blickt optimistisch ins noch junge Jahr 2018: „Wir erwarten für 2018 ein Wachstum von 7,5 Prozent. Letztes Jahr hatten wir 8,3 Prozent für Oberösterreich, also sehr erfreuliche Zahlen.“ Am meisten wird von Oberösterreich nach Deutschland exportiert, mit einem größeren Abstand folgen auf Platz Zwei bereits die USA, dann Italien, Frankreich und Tschechien.

„Fachkräftemangel wird zum Bremsklotz“

Gerade die exportierenden Betriebe haben laut WKO-Präsidentin Hummer mit einem gravierenden Fachkräftemangel zu kämpfen. Bis zum Jahr 2025 würden insgesamt 70.000 Arbeitskräfte fehlen - besonders im IT-Bereich, so Hummer: „Das sorgt für schlaflose Nächte in einer Interessensvertretung für die Wirtschaft. Weil das wird unser größter Bremsklotz sein.“

Güter um 37 Milliarden Euro exportiert

Mit gezielten Programmen möchte man deshalb unter anderem in Kroatien, Polen, Russland, Serbien oder Portugal Arbeitskräfte für Oberösterreich anwerben. Insgesamt ist Oberösterreich das Bundesland mit den meisten Exporten, im Vorjahr mit einem Volumen von knapp 37 Milliarden Euro. Bis 2022 soll die 40-Milliarden-Euro-Marke erreicht werden. Und, ebenfalls bis 2022 soll es statt aktuell 10.000 exportierenden Unternehmen in Oberösterreich, rund 12.500 geben.

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