Immobilienpreise steigen weiter

Die Preise für Wohnungen, Häuser und Grundstücke werden auch im heurigen Jahr weiter steigen. In Oberösterreich allerdings deutlich weniger als in den anderen Bundesländern.

Das prophezeit RE/MAX, das nach eigenen Angaben größte Netzwerk für Immobilienmakler in Österreich. Auch regional gibt es in Österreich große Unterschiede.

Steigende Nachfrage und weniger Angebot

Auch 2018 ist geprägt von steigender Nachfrage, deutlich weniger steigendem Angebot und deshalb erneut steigenden Preisen. Allerdings nicht mehr so stark wie noch in letzten Jahren. Quer über alle Immobilientypen und Standorte rechnet RE/MAX mit einem Plus von viereinhalb Prozent. Am größten soll der Preisanstieg mit 6 Prozent in der Steiermark sein, gefolgt von Kärnten mit 5,2 Prozent und Wien mit 5,1 Prozent.

Am geringsten soll der Anstieg mit 2,1 Prozent in Oberösterreich ausfallen. Gut für Menschen, die hier eine Wohnung, ein Haus ober ein Baugrundstück suchen. Eher nicht so gut für jene, die verkaufen wollen. Wobei es natürlich auch innerhalb des Bundeslandes je nach Standort und Immobilientyp unterschiedliche Entwicklungen gibt.

Baupreise für Baugrundstücke dürften steigen

Am besten, so glauben die Immobilienmakler, dürften sich in Oberösterreich die Preis für Baugrundstücke entwickeln. Hier rechnen sie mit einem Plus von 5,6 Prozent. Einfamilienhäuser dürften um 3,6 Prozent steigen, Eigentumswohnungen in Innenstadtlagen um 3,3 Prozent. Bei Wohnungen am Stadtrand wird mit gleichbleibenden Preisen gerechnet, in Landgemeinden könnten die Wohnungspreise sogar um 1,2 Prozent zurückgehen.

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