Immobilienkauf oft generationenübergreifend

Das eigene Häuschen in Grünen oder zumindest eine eigene Wohnung ist nach wie vor der Traum der Oberösterreicher, so die jüngste Wohnbefragung der Sparkasse. Immer öfter werden Immobilien generationenübergreifend gekauft.

Ein Haus oder eine Wohnung als Anlageobjekt ist eigentlich nichts Neues. Neu ist, dass es vielen Käufer nicht um die Rendite, sondern um die Familie beim Kauf einer Immobilie geht. Ernst Mittermair von S-Real, der Immobilientochter der Sparkasse: „Es gibt wirklich die Gruppe, die heute sagt, ich kaufe für mein Enkerl eine Wohnung. Früher hat man sich mit einer Abfertigung vielleicht ein Auto gekauft. Heute nimmt der Opa die Abfertigung her, um eine Wohnung fürs Enkerl zu kaufen.“

Sieben von zehn Darlehen im Fixzinsbereich

Dies sei nur ein Baustein beim Gesamttrend in Richtung Eigentum. Sechs von zehn Oberösterreichern leben in einem Haus oder einer Eigentumswohnung, und es werden immer mehr. Das zeigt eine IMAS-Studie im Auftrag der Sparkasse und Erste Bank. Befeuert wird der Trend zum Eigenheim auch durch die seit Jahren niedrigen Zinsen. Die haben auch dazu geführt, dass immer mehr Kunden sich für Fixzinsen-Darlehen entscheiden, so Sparkassen-Vorstand Herbert Walzhofer: „Aktuell vergeben wir sieben von zehn Wohnbaudarlehen im Fixzinsbereich vergeben, mit steigender Tendenz.“

Linz ist Hauptstadt der Single-Haushalte

Ein besonderes Phänomen gibt es am Linzer Wohnungsmarkt. 51 Prozent der Haushalte in Linz sind Single-Haushalte - ein österreichischer Spitzenwert. Die Folge ist eine hohe Nachfrage nach kleineren Wohnungen in Linz.

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