Rätseln um zukünftige Minister

Während der Koalitionsverhandlungen von ÖVP und FPÖ ist eine Liste durchgesickert, wer welches Ministeramt ausüben soll. Auch Namen aus Oberösterreich waren darauf zu finden. Die Reaktionen reichen von Abwinken zu „Kein Kommentar“.

Unter den ministrablen Namen waren die FPÖ-Abgeordnete Anneliese Kitzmüller, Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl oder auch Landesrätin Christine Haberlander (beide von der ÖVP) zu finden. Strugl könnte demnach Wirtschaftsminister werden, Haberlander Gesundheits- und Frauenministerin.

Koalitionsverhandler nennen konkrete Namen

Die Koalitionsverhandler von ÖVP und FPÖ haben für viele Ressorts bereits konkrete Personen vorgesehen.

Die Landesrätin, die erst seit April im Amt ist, winkt aber heute im ORF Oberösterreich-Interview ab und verweist die Nennung ihres Namens in den Bereich der Medienspekulation, wenn es auch eine große Ehre sei, genannt zu werden. „Mein Platz ist in Oberösterreich“, so Haberlander:

Landeshauptmann-Stellvertreter Strugl sieht seine Zukunft ebenfalls in Oberösterreich und möchte etwaige Spekulationen auch nicht kommentieren. Wichtig sei allerdings, dass Oberösterreich in der zukünftigen Bundesregierung „gut vertreten“, aber das sei eine Entscheidung, die nur Sebastian Kurz treffen könne, meint der Wirtschafts-Landesrat:

Flexibel müsste auch August Wöginger sein, der derzeitige geschäftsführende ÖVP-Klubobmann, der laut Liste Arbeits- oder Sozialminister werden könnte. Er ließ über seine Sprecherin ausrichten, die Angelegenheit nicht kommentieren zu wollen. Zudem sei die nun bekannt gewordene Liste nicht von der ÖVP formuliert worden.

„Kein Kommentar“ von der FPÖ

„Kein Kommentar“ heißt es auch aus dem Büro der FPÖ-Abgeordneten Anneliese Kitzmüller, die derzeit für ihre Partei im Koalitions-Verhandlungsteam sitzt. Sie wird als mögliche Familienministerin genannt.

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