Eine Million weniger für Umweltressort

Das Integrationsressort von Landesrat Rudi Anschober (Grüne) leidet zwar nicht unter den Sparvorgaben des Budgets 2018, der Umweltschutz wird aber mit einer Million Euro weniger auskommen müssen.

Zehn Prozent müssen laut Landeshauptmann und Finanzreferent Thomas Stelzer (ÖVP) und in jedem Ressort eingespart werden, um 2018 ein Nulldefizit zu erreichen. Mit dieser grundsätzlichen Vorgabe werden jetzt in allen Bereichen der Landesregierung die Budgets für das kommende Jahr erstellt. Sparen ist also unumgänglich, alle Ausgaben müssen durchforstet werden.

Deutliche Einschnitte im Umweltressort

Für das Umweltressort, bisher laut Rudi Anschober mit sieben Millionen Euro bedacht, bedeutet das deutliche Einschnitte. Weniger Umweltschutz sollte es deswegen zwar nicht geben, so der Landesrat im Interview mit dem ORF Oberösterreich, aber das zuständige Ressort wird mit einer Million Euro weniger auskommen müssen. Wie sich das Minus von einer Million Euro im Budget auf die einzelnen Teilbereiche auswirken wird, müsse man sich noch genau anschauen, so Anschober.

Modellregion für Integration

Besser kommt dagegen der Bereich Integration davon, dem keine Kürzungen bevorstehen sollen. Zehn Millionen standen bisher für die Integration zur Verfügung. „Ich hätte mir dennoch mehr Geld gewünscht, weil das Sparen im Integrationsbereich das teuerste Sparen überhaupt ist.“

Man könne aber im Wesentlichen den Kurs der vergangenen Jahre fortsetzen, der Oberösterreich auch international zu einer Modellregion für Integration gemacht habe. So besuchen Asylwerber in Oberösterreich ab dem ersten Tag Orientierungs- und Deutschkurse und nicht erst nach einem positiven Asylbescheid.

Zusammenarbeiten und Allianzen mit allen Beteiligten schmieden war für Anschober das Motto der Integrationsarbeit in den vergangen zwei Jahren.

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