Klimt-Zentrum am Attersee eröffnet

Zum 150. Geburtstag von Gustav Klimt wurde in Kammer am Attersee ein ihm gewidmetes Zentrum eröffnet. Es soll eine attraktive Würdigung der Schaffensstätte Gustav Klimts und ein Dokumentationszentrum werden.

Auch künftige Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Künstler sollen von dort ausgehen. Der Betreiber „Klimt am Attersee“ kooperiert dabei mit dem Wiener Leopold Museum.

Attersee als zweiter Lebensmittelpunkt

Klimt (1862 - 1918) verbrachte die Sommermonate zwischen 1900 und 1916 regelmäßig in der Attersee-Region. Sie wurde zu einem zweiten Lebensmittelpunkt. Dort entstand der überwiegende Teil seiner über 50 bekannten Landschaftsgemälde. Das neue rund 150 Quadratmeter Ausstellungsfläche umfassende Klimt-Zentrum ist in einem Gebäude gemeinsam mit einem Klimt-Shop und -Kaffeehaus sowie dem örtlichen Tourismus-Büro untergebracht. Es befindet sich neben der berühmten vom Künstler gemalten Schloss-Allee.

Klimt

ORF

Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee

Meisterwerk „Am Attersee“ kehrt zurück

Zur Eröffnung kehrte eines der Meisterwerke von Klimt „Am Attersee“, das er 1900 schuf, an den Ort der Entstehung zurück. Gezeigt werden überdies unter anderem erstmals exakte Kopien der über acht Meter langen Werkzeichnungen für das berühmte Stocletfries, die dank einer Kooperation des Leopold Museum mit dem MAK eigens für das Gustav Klimt-Zentrum hergestellt wurden.

Sendungshinweis:

„Oberösterreich heute“, 14.7.2012

Klimt hat die Entwürfe zum Stocletfries nachweislich in der Villa Oleander in Kammer am Attersee erarbeitet. Dazu kommen noch rund 30 Original-Zeichnungen und persönliche Gegenstände. Außerdem ist ein umfangreiches Begleitprogramm unter anderem mit Spezialführungen und einer Filmaufführung geplant.

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