Weiter Rätsel um Gewaltverbrechen

In Gmunden wird weiterhin versucht zu klären, was Samstagabend vor einer Woche im Garten einer 51-jährigen Frau vorgefallen ist. Noch gibt es keine Spur, die den Tatverdächtigen, über den die U-Haft verhängt wurde, eindeutig überführen.

Das Opfer, das schwer verletzt erst zweit Tage später gefunden wurde, konnte bis jetzt nicht befragt werden. Die Frau liegt nach wie vor in künstlichem Tiefschlaf.

Auswertung kann noch ein bis zwei Wochen dauern

Noch immer werden neue Spuren gesammelt und ausgewertet. Doch eine eindeutige Spur, die den mutmaßlichen Täter überführen oder entlasten könnte, wurde bis jetzt noch nicht gefunden. Die Auswertung sämtlicher Daten und könne noch ein bis zwei Wochen dauern, so die Staatsanwaltschaft Wels. Die bisher gefundenen Spuren haben jedoch ausgereicht, um über den Tatverdächtigen die Untersuchungshaft zu verhängen. Gegen die Verhängung der U-Haft wurde von dem Gmundener aber bisher keine Berufung eingelegt. Das sei kein Geständnis, so der Linzer Strafrechtsexperte Alois Birklbauer: „Das bedeutet für mich als neutraler Beobachter, dass offensichtlich bestimmte, belastende Beweise von ihm vorerst nicht in Frage gestellt werden, sondern dass er eben versucht, durch andere Beweise seine Unschuld zu beweisen.“

Nächste Haftprüfung in zwei Wochen

Ob die weiteren Ermittlungen den Gmundener, der beschuldigt wird, die Frau vergewaltigt und schwer verletzt zurückgelassen zu haben, weiter belasten, wollte die Staatsanwaltschaft nicht sagen. Die nächste Haftprüfung ist in nicht ganz zwei Wochen. Bis dahin bleibt der Mann aus heutiger Sicht in Untersuchungshaft.

Zustand des Opfers weiterhin kritisch

Das Opfer, die 51-jährige Gmundenerin liegt nach wie in künstlichem Tiefschlaf im Wagner-Jauregg-Krankenhaus in Linz. Der Zustand sei nach wie vor kritisch, heißt es. Zuletzt musste die Frau aufgrund einer lebensbedrohlichen Hirnschwellung operiert werden. Ob und wann die Gmundnerin aussagen kann, was genau in ihrem Garten vorgefallen ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden, so die Staatsanwaltschaft.

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