Kremsmünsterer Fischkalter in 9 Plätze, 9 Schätze

Ob Sternwarte, Kirche, Kaisersaal, Bibliothek oder die Gärten des Benediktinerstifts: Nicht entziehen kann man sich den frei zugänglichen Fischkaltern unter den barocken Arkaden in denen es pritschelt, plätschert und schwanzelt.

Forelle, Saibling und Karpfen finden in den fünf Becken einen selten schönen Lebensraum vor – bis auch sie in die Pfanne gehauen werden.

Fischkalter Kremsmünster 9P9S

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Stift Kremsmünster – Ort lebendiger Tradition

„Tradidi quod potui…so habe ich übertragen, soviel ich vermochte“. Mit diesen Worten gewichtete im Jahr 777 Bayernherzog Tassilo III. seine Klostergründung bei dem Flusse Kremsa. So prägend war diese Stiftung, dass nicht nur der Ort, der sich bei diesem Namen entwickelte bis heute seinen Namen von dieser Setzung ableitet, KREMSMÜNSTER = das Münster ob der Krems, sondern vielmehr die Traditionsurkunde des Agilofingers bis heute in Geltung hat. Als eines der ältesten Klöster Österreichs erhebt sich heute die Benediktinerabtei über dem Tal der Krems, die Bergketten des Toten Gebirges gerade noch in Sichtweite. Während sich das Flüsslein selber den Weg zur Traun und weiter zur Donau nordöstlich hinein in die Ebene des Linzer Beckens sucht. Was der Herzog übergeben hat, will an diesem Ort lebendige Tradition sein, die sich immer neu über die Jahrhunderte vermittelt hat.

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Geistliches Zentrum der Anlage heute ist die 78 Meter lange Stiftskirche. Die anschließende Michaelskapelle und der Klosterfriedhof laden zum Verweilen und zu einem besinnlichen Rundgang ein. Ausgebildet wird im Stiftsgymnasium, mit humanistisch, neusprachlicher Ausrichtung. Hier maturierten schon Künstler wie Otto Wagner und Josef Mohr. Dem oberösterreichischenLiteraten Adalbert Stifter wird heuer zum 150 Todestag und 200 Jahrestag seines Eintritts als Schüler ins Stiftsgymnasium auch eine Ausstellung gewidmet.

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Stiftsschätze

Zwei Routen erschließen die weiteren wichtigsten Attraktionen: Bei der Kunstführung staunt man über die Größe und Schönheit des Kaisersaales, bewundert in der Schatzkammer den berühmten Tassilokelch, erhält Erklärungen zu den Bildern der Gemäldegalerie, sieht die Waffenkammer, die alte Schreibstube und die Barockbibliothek mit ihren drei Hauptsälen.

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In der Sternwarte wiederum, dem alten „mathematischen Turm“, erschließt sich Stockwerk für Stockwerk ein Universum im Kleinen. Dieses naturwissenschaftliche Museum mit den Kabinetten der Paläontologie, Mineralogie, Physik, Zoologie, Botanik, Anthropologie und Astronomie sowie der sie krönenden kleinen Kapelle wiederspiegelt Forscherdrang und Gottvertrauen der Patres. Von der Aussichtsterrasse schweift der Blick über das Kremstal bis zu den Alpen.

Wählen Sie mit - Ihre Stimme für die Fischkalter in Kremsmünster

Wenn für Sie die Fischkalter in Kremsmünster der schönste Ort Oberösterreichs oder gar Österreichs ist, dann können Sie bis Sonntag, 23. September, 23.59 Uhr unter der Telefonnummer 0901 05 909 11 mit einem Anruf oder einer SMS ihre Stimme abgeben (Pro Anruf oder SMS 0,50 Euro).

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