Leichtathletik-Erfolge in „Treffpunkt Sport“

Ist Oberösterreichs goldene Leichtathletik-Generation nur Zufall oder das Resultat erfolgreicher, akribischer Aufbau- und Nachwuchsarbeit? Diese Frage wird im „Treffpunkt Sport“ am 2. Oktober 2018 im ORF Landesstudio OÖ besprochen.

Oberösterreichs Sportlerinnen und Sportler geben derzeit in der heimischen Leichtathletik den Ton an und gehören auch international zu den Anwärtern auf Edelmetall. Wie sind EM-Medaillen von Lukas Weißhaidinger 2018 oder von Ivona Dadic 2016 zu erklären? Wo kommt diese vor wenigen Jahren noch undenkbare Dichte an jungen Sportlerinnen und Sportlern her? Alles reiner Zufall oder das Resultat erfolgreicher, akribischer Aufbau- und Nachwuchsarbeit?

Hochkarätige Runde

Dazu diskutieren bei der Veranstaltung des ORF Oberösterreich und Sportland Oberösterreich unter anderem die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler Ivona Dadic, Verena Preiner, Lukas Weißhaidinger, ÖLV-Sportdirektor und Weißhaidinger-Trainer Gregor Högler, ÖLV-Lauf-Nationaltrainer und vierfacher Olympiateilnehmer Günther Weidlinger und Sportreferent Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl.
Moderator: Dennis Bankowsky, ORF Oberösterreich.

Dienstag, 2. Oktober 2018, 19.00 Uhr; ORF Oberösterreich am Linzer Europaplatz

Leichathletik-Hochburg Oberösterreich

Oberösterreich ist in den letzten Jahren zur Leichathletik-Hochburg geworden, eine vor wenigen Jahren noch undenkbare Erfolgseschichte, die sich mitlerweile in zahlreichen Erfolgen widerspiegelt. Nach Platz 6 bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio holt der Innviertler Lukas Weißhaidinger bei der Europameisterschaft in Berlin Bronze im Diskus, die erst zweite EM-Medaille eines männlichen Leichtathleten in der Geschichte.

Die Welserin Ivona Dadic war 2012 die erste Österreicherin, die sich für den olympischen Siebenkampf qualifiziert hat. Mitlerweile hat Dadic mit 24 Jahren zwei Olympia-Teilnahmen, einen Hallen-Vizeweltmeistertitel sowie EM-Bronze 2016 zu Buche stehen.

Auch die Erfolge der 23-jährigen Verena Preiner können sich sehen lassen: Die junge Mehrkämpferin aus Ebensee holt bei der U23-EM 2017 Silber und schafft bei den Europameisterschaften 2016 und 2018 jeweils Platzierungen unter den besten Zehn. Bereits „Weltmeisterin“ darf sich die 19-jährige Sarah Lagger nennen. Die junge Sportlerin reifte in der Linzer Zehnkampf-Union unter Trainer Georg Werthner zur weltbesten Mehrkämpferin ihrer Altersklasse und zählt zu den ganz großen Hoffnungen der heimischen Leichtathletik.

Zufall oder Planung?

Ist diese Qualität, sind diese Erfolge in der oberösterreichischen Leichtathletik nur Zufall? Sehen wir hier derzeit eine „goldene Generation“, oder handelt es sich um das Resultat erfolgreicher, akribischer Aufbau- und Nachwuchsarbeit? Wie kann die derzeitige Ausnahmestellung der oberösterreichischen Leichtathleten im nationalen Vergleich auch nachhaltig für die nächste Generation genutzt werden?

Wie kann auch die neu geschaffene Infrastruktur (Olympiazentrum OÖ, die neue Leichtathletik-Trainingshalle in Linz) helfen, junge sowie arrivierte Athletinnen und Athleten noch erfolgreicher zu machen?