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Andreas Dür
Andreas Dür
Freizeit

Oberösterreicher investieren in eigenen Garten

Die ungewöhnlich milden Frühlingstage vergangener Woche haben viele Hobbygärtner jubeln lassen: Hinaus ins grüne Wohnzimmer, hieß es für viele. Der Trend zeigt: Für Gartengestaltung wird zusehends mehr Geld ausgegeben.

Kaum steigen die Temperaturen, steigen auch die Ausgaben der Gartenbesitzer. Denn für die Gartenleidenschaft greifen viele etwas tiefer ins Geldbörserl – das berichtet Landesgärtnermeister Hannes Hofmüller. „Jetzt, im Frühling, decken sich die Kunden mit Blumenerde, Dünger und Pflanzen ein. Da wird dann auch zwischen 80 und 100 € pro Einkauf ausgegeben“, so der Landesgärtnermeister.

Umsatz in vergangenen Jahren gestiegen

Der Umsatz für die private Gartengestaltung ist in den vergangenen Jahren gestiegen. „Von 2022 auf 2023 ist der Umsatz um 15 Prozent gestiegen. Das ist auch gut so, wenn man an die Preissteigerungen, die höhere Energiekosten und höheren Lohnkosten denkt. Vom Vorjahr auf heuer werden es voraussichtlich auch wieder ungefähr sieben bis acht Prozent Preissteigerung sein“, so Hofmüller.

Hochbeete und Erholungsplätzchen hoch im Trend

Der Garten wurde zum Naherholungsgebiet. Einerseits würden die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher vermehrt Hochbeete und Beerensträucher zum Naschen, andererseits gemütliche Gartenecken zum Entspannen einrichten, sagt der Branchenvertreter. Und dieser Trend, der mit der Pandemie begann, hält nach wie vor an.