Laut Veranstalter LIVA waren am Samstag rund 80.000 Besucherinnen und Besucher im Linzer Donaupark, um Sunnyi Melles als besorgte Mutter Gilgamesh zu erleben, die auf einem mehrere Meter großen, leuchtenden Würfel über die Donau schwebte.
Dazu waren orientalische Klänge, verspielte Jazzmusik und sägende
E-Gitarrenakkorde zu hören, bis hin zum Chor mit den hellen Stimmen der St. Florianer Sängerknaben. Ein Team aus 500 Menschen hat die Vision von Regisseur Pierre Audi in einem Jahr Arbeit für den Abend im Donaupark umgesetzt. Letzterer wurde dann selbst zum begeisterten Zuschauer.

Am schönsten fand Regisseur Audi, wie aus großen, trägen Schiffen aus Stahl plötzlich Lebewesen werden, die miteinander kommunizieren und sogar tanzen. Das Publikum war unter anderem von den synchron fliegenden Drohnen beeindruckt und von den akrobatischen Einlagen auf den Wasserfontänen.
Wie schon in den vergangenen Jahren war die Klangwolkennacht nach dem letzten Ton des St. Florianer Chores und dem begeisterten Applaus des Publikums noch nicht vorbei. Mit sommerlichen Reggae-Tönen animierte Florian Ritt aus Neuzeug mit seinem neuen Projekt „FRINC“ viele noch zum Tanzen und Mitsingen.
Die „Klangwolke“ zum Nachhören: