Sommergespräch Joachim Aigner
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Sommergespräch mit Joachim Aigner

Im ORF Oberösterreich Sommergespräch versucht MFG-Klubobmann Joachim Aigner Themen abseits von Corona zu setzen und erwartet sich ein zweistelliges Ergebnis für den MFG-Kandidaten Michael Brunner bei der Bundespräsidentenwahl.

Die Impfgegnerpartei Menschen-Freiheit-Grundrechte (MFG) sorgte bei der Landtagswahl im Herbst für die große Überraschung. Sie schaffte es mit 6,23 Prozent auf Anhieb in den Landtag. Klubobmann Joachim Aigner ist damit auch zum ersten Mal zu Gast beim Sommergespräch mit ORF Oberösterreich Chefredakteur Stefan Hartl.

Themen abseits von Corona

Auf die Frage mit welchen Themen sich die Partei abseits von Corona beschäftige, verweist Aigner auf das 18 Punkte umfassende Parteiprogramm. Außerdem könne man mit zwei Vorschlägen konkrete Erfolge vorweisen: die „Aussetzung der CO2-Besteuerung und der Umsatzsteuerfreistellung für die ersten 2.000kWh bei Strom für private Haushalte“. Beide seien in die Bundesresolution aufgenommen worden, so Aigner.

„Keine Berufspolitiker“

Obwohl die MFG seit Herbst mit drei Abgeordneten im Landtag vertreten ist und für die Legislaturperiode über sechs Millionen Euro Parteienförderung bekommt, wollen sie sich nicht als Berufspolitiker bezeichnen.

„Sommergespräch“ mit Joachim Aigner (MFG)

Bei den ORF Oberösterreich Sommergesprächen stehen in den kommenden sechs Wochen die Spitzen der Landtags-Parteien im Mittelpunkt. Diesmal ist Joachim Aigner von der Partei MFG zu Gast.

Bei der Bundespräsidentenwahl schickt die MFG Michael Brunner als eigenen Kandidaten ins Rennen. Eine OGM-Umfrage für den „Kurier“ hat Brunner zuletzt bei fünf Prozent gesehen. Aigner rechnet mit einem Wahlergebnis von 12 bis 15 Prozent.