Kampagne gegen sexuelle Belästigung, Christine Haberlander
Land OÖ/Denise Stinglmayr
Land OÖ/Denise Stinglmayr
Chronik

Kampagne gegen sexuelle Belästigung

Die Kampagne „NO GO – gegen sexuelle Belästigung“ des Landes OÖ und des autonomen Frauenzentrums soll auch heuer wieder ein Zeichen gegen sexuelle Belästigung in Schwimmbädern setzen.

Die großformatigen Plakate der Kampagne „NO GO – schau nicht weg bei sexueller Belästigung“ sollen auf die Problematik von sexuellen Übergriffen aufmerksam machen und den Badegästen signalisieren, dass die Schwimmbadbetreiber das Thema ernst nehmen und ein übergriffiges Verhalten nicht akzeptiert wird, so Frauenreferentin Christine Haberlander von der ÖVP.

Derartige Übergriffe seien in unserer Gesellschaft normalisiert, weshalb Betroffene, meist Frauen und Mädchen, nicht sofort Alarm schlagen, so Margit Schönbauer vom Autonomen Frauenzentrum.

Ansprechpersonen für Betroffene

Auf den Plakaten sind deshalb Ansprechpersonen angeführt, bei denen man sofort Hilfe findet. Denn oft bleiben Übergriffe nicht unbemerkt, es wird aber nichts unternommen, weil sich entweder niemand zuständig fühlt oder die betroffene Person nicht weiß, an wen sie sich wenden soll. Diese Ansprechpersonen – also das Badepersonal oder die Badbetreiber – wurden und werden vom Frauenzentrum auch speziell geschult.