Gang oder Korridor in Krankenhaus
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Coronavirus

Spitäler wappnen sich für den Herbst

Das Thema Corona ist mittlerweile in den Hintergrund gerückt und doch nicht ganz verschwunden. In den Spitälern etwa gibt es zwar deutlich weniger Corona-Patienten, trotzdem wappnen sich die Krankenhäuser für den Herbst.

Man habe aus den vergangenen beiden Jahren gelernt, heißt es aus den Spitälern. Die Aussagen einiger Experten, dass im Herbst eine neue Corona-Welle kommen könnte, sorgt etwa in den Ordensspitälern für Vorbereitungen. Geschäftsführer Stefan Meusburger: „Wir können die entsprechenden Stationen zur Verfügung stellen. Wir müssen dann andere Operationen und andere Eingriffe gegebenenfalls reduzieren.“ Dies war auch schon zuletzt der Fall.

„Nur wenig Zeit, um durchzuatmen“

Obwohl derzeit die Corona-Zahlen niedrig sind und vergleichsweise wenige Covid-Patienten behandelt werden müssen, gebe es nur wenig Gelegenheit für das Spitalspersonal durchzuatmen, beklagte zuletzt der Zentralbetriebsrat des Keplerklinikums und Gewerkschaftsvertreter Branko Novakovic. Denn momentan werden viele Eingriffe vorgenommen, die zuletzt verschoben werden mussten.

Neue Stufenpläne werde erarbeitet

Der größte Spitalsbetreiber in Oberösterreich, die Gesundheitsholding, rechnet jedenfalls mit einer Welle im Herbst. Geschäftsführer Franz Harnoncourt: „Patientinnen und Patienten, die neben einer Haupterkrankung noch Corona haben, werden in normalen Fachstationen behandelt werden.“ Zudem werden neue Stufenpläne entwickelt, was wann zu tun sei.