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ORF OÖ
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Medien

Radiosender setzen Zeichen für den Frieden

150 Radiosender – nicht nur des ORF sondern unter anderem auch aus Deutschland, Frankreich, Griechenland, Island, Spanien der Schweiz oder auch der Ukraine – haben am Freitag um 8.45 Uhr den Song „Give Peace A Chance“ von John Lennon gespielt, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen.

Selten gab es so viel Gleichklang im Radio. Bereits vergangene Woche spielten alle ORF-Regionalradios zeitgleich den Friedenssong „Give Peace A Chance“ von John Lennon, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen.

Heute, Freitag, entschlossen sich auch etliche europäische Radiosender auf Initiative des RBB-Senders „Radio Eins“, um 8.45 Uhr das Lied „Give Peace A Chance“ von John Lennon zu spielen. Auch die ORF-Radios Ö1, Ö3 und FM4 sowie alle neun Regionalradios beteiligten sich an der Aktion, mit der angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine „ein Zeichen des Zusammenstehens“ gesetzt werden soll, wie es heißt.

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Auch Radio OÖ Moderator Wolfgang Lehner war um 8.45 Uhr in der Sendung „Guten Morgen Oberösterreich“ bei der Aktion dabei.

„Zeichen gegen den Krieg“

„Radio Eins"- Programmchef Robert Skuppin sagt: „Das ist unser Zeichen gegen den Krieg. Wir waren überwältigt, dass so viele Kolleginnen und Kollegen quer durch Europa gleich zugesagt haben und dabei sind“. Mit dabei ist auch ein Verbund ukrainischer Radios – zu der Aktion sagt Yurii Tabachenko, Executive Producer of Channel One of UA: Ukrainian Radio: „Wir Ukrainer sind freie Menschen. Wir haben uns den Krieg nicht ausgesucht, aber wir müssen unser Land verteidigen. Das Ukrainische Radio bedankt sich bei den europäischen Kollegen für diese Unterstützung. Es ist extrem wichtig, dass Europa rund um die Ukraine vereint ist. Zusammen werden wir gewinnen“, so Tabachenko.

Ukrainisch-österreichisches Konzert auf Ö1

Eine musikalische Solidaritätsaktion stellt auch die Klassikplattform myfidelio bereit, die ein ukrainisch-österreichisches Konzert aus dem Jahr 2019 gratis streamt. Damals gab es einen kulturellen Austausch zwischen Österreich und der Ukraine, zu dessen Anlass auch das RSO Wien unter dem britischen Dirigenten Duncan Ward musizierte. Als Solist war der ukrainische Violinist Andrii Pavlov zu erleben. Das Konzert ist ab sofort unter www.myfidelio.at/ukraine frei abrufbar und wird zudem am Freitag um 19.30 Uhr auf Ö1 ausgestrahlt.