Feuerwehr im Einsatz
FF-St.Georgen i.A.
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Chronik

Lange Löscharbeiten bei Wohnhausbrand

Großen Schaden hat in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Brand in einem Wohnhaus in Strass im Attergau (Bezirk Vöcklabruck) angerichtet. 110 Feuerwehrleute waren stundenlang im Einsatz, weil sich Glutnester im Dachstuhl gebildet hatten.

Gegen 1.00 Uhr war das Feuer laut ersten Ermittlungen vermutlich im Dachstuhl eines neu errichteten Zubaus beim Wohnhaus ausgebrochen. Die Hausbesitzerin wurde durch Brandgeräusche wach und bemerkte sofort einen Rauchgeruch. Sie weckte die anderen Familienmitglieder und verständigte die Einsatzkräfte.

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Als die Feuerwehren eintrafen, stand der Dachstuhl des Zubaus bereits in Vollbrand. Außerdem drang dichter Rauch aus dem Gebäude, so die Feuerwehr in einer Medienaussendung am Nachmittag. Die fünf Bewohner, darunter ein kleines Kind, hatten sich bereits selbst in Sicherheit gebracht.

Isolierung fing Feuer

Zwar war das Feuer im Zubau rasch gelöscht, doch damit war es für die 110 Feuerwehrleute noch lange nicht vorbei, so Roland Rauchenschwandtner, der Kommandant der Feuerwehr Strass im Attergau im Interview mit dem ORF OÖ: „Wir sind drausgekommen, dass im Dachfirst die Isolierung Feuer gefangen hatte. Wir haben dann den Dachstuhl öffnen müssen, um zu allen Glutnestern zu kommen“. Insgesamt 13 Atemschutztrupps mussten eingesetzt werden, um die Flammen zu bekämpfen.

Schaden als beträchtlich eingestuft

Erst in der Früh konnte „Brand aus“ gegeben werden. Der Schaden wird als beträchtlich eingestuft, Brandsachverständige und Polizei werden noch in den nächsten Stunden versuchen, die Brandursache zu klären.