Alle Spitzenkandidaten der Parteien in der Oberösterreichischen Wahlzentrale
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Die Reaktionen der Spitzenkandidaten

Die Landtagswahl in Oberösterreich ist geschlagen. Von „zufrieden“ bis „historischem Ereignis“ reichten die Reaktionen der Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Oberösterreich.

Stelzer: „Guter und schöner Erfolg“

Obwohl es zwei zusätzliche Parteien im Landtag gibt, habe die ÖVP zugelegt, zeigte sich Landeshauptmann Thomas Stelzer zufrieden. Sein Wahlziel sei Platz eins und deutlich stärker zu werden gewesen: „Ein guter und schöner Erfolg.“ Zu möglichen Koalition hielt sich Stelzer bedeckt.

Thomas Stelzer
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Haimbuchner: „Ergebnis ist ein ordentliches“

Es seien schwierige Jahre für die FPÖ gewesen, trotzdem hätten viele Wähler der FPÖ die Treue gehalten, so Haimbuchner. Wenn man 2015 ausnehme, reihe sich das heutige Ergebnis bei den besten Ergebnissen ein. Zählen tue ein Ergebnis, und das Ergebnis sei ein ordentliches, auch wenn ein trauriges Auge dabei sei. Auch wenn ein Minus vor dem Ergebnis stehe, werde er nicht depressiv werden. Die Kontinuität, für die er seit 2009 stehe, werde es weiterhin geben.

Gerstorfer: „Mit Inhalten gepunktet“

Die SPÖ sei die einzige Partei, die „wirklich mit Inhalten gepunktet“ habe, so Gerstorfer in der ORF-Runde der Spitzenkandidaten. Die Bundespolitik habe das Wahlergebnis kaum beeinflusst. Gerstorfer spricht von einem „sehr guten Ergebnis“, weil es doch Zuwächse gebe. Persönliche Konsequenzen schließt Gerstorfer für sich aus.

Landersrätin Birgit Gerstorfer und das Team der SPÖ OÖ im SPÖ-Wahlzentrum
APA/TEAM FOTOKERSCHI

Kaineder: Schritt für Schritt zur Klimaneutralität

Über das „historisch beste Ergebnis für die Grünen“ freut sich Kaineder: „Es ist gar keine Enttäuschung dabei.“ Der Weg zur Klimaneutralität sei noch ein weiter, insbesondere in einem Industriebundesland, das gehe Schritt für Schritt. Er würde gern Koalitionsverantwortung übernehmen, so Kaineder, und freue sich auf das Gespräch mit Landeshauptmann Stelzer.

Eypeltauer: „Ergebnis ist ein Erfolg“

Wie es derzeit aussehe, werde man den Einzug in den Landtag schaffen, sagt Eypeltauer, und er sei sehr glücklich darüber. Man sei rund vier Jahre nicht sehr aktiv in Oberösterreich gewesen, aber jetzt sei er glücklich über das Ergebnis. Wenn man nicht im Landtag ist und nicht viel Geld hat, sei das Ergebnis ein Erfolg, so Eypeltauer. Es gehe um Zahlen und Inhalte, und NEOS biete konkrete Lösungen. Das werde man auch die nächsten sechs Jahre lang zeigen und machen.

Felix Eypeltauer vor dem Wahllokal in Linz
APA/TEAM FOTOKERSCHI

Überraschung und Freude bei MFG

Dem Spitzenkandidaten von MFG, Joachim Aigner, waren Freude und auch ein wenig Überraschung ins Gesicht geschrieben: Der Erfolg sei „sicher dem geschuldet, dass wir als Team viel unterwegs waren“: Das Erfolgsrezept sieht er darin, dass die MFG-Leute „Bürger aus der Gesellschaft“ seien. „Wir wissen genau, wo die Sorgen und Probleme der Menschen liegen.“

Der Spitzenkandidate der Liste MFG Joachim Aigner
APA/TEAM FOTOKERSCHI
Joachim Aigner,

Die Zusammenfassung der Elefantenrunde

Zusammenfassung der Elefantenrunde

Im ORF-Wahlstudio im Linzer Ursulinenhof sind am Sonntagnachmittag die Spitzenkandidaten der Parteien zusammengekommen. Hier noch einmal die wichtigsten Aussagen dieses Abends.