NEOS Meinl-Reisinger Eypeltauer
APA / KERSCHBAUMMAYR
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Wahl21

Wahlkampfauftakt von NEOS in Linz

Mit ihrer, wie sie selbst sagen, „Politik einer neuen Generation“ ist jetzt auch NEOS Oberösterreich in den Intensivwahlkampf gestartet. Zum Wahlauftakt am Linzer Hauptplatz hat sich die Partei am Mittwochnachmittag Unterstützung aus Wien geholt.

Zu Queens „Don’t stop me now“ sind Mittwochnachmittag NEOS-Spitzenkandidat Landessprecher Felix Eypeltauer mit pinker Sonnenbrille und Bundesparteichefin Beate Meinl-Reisinger in pinken Sneakers auf dem Linzer Hauptplatz aufmarschiert, um in den Intensivwahlkampf für die OÖ-Wahl am 26. September zu starten. Geht es nach NEOS, werde es in Oberösterreich nach dem 26. September eine noch nie dagewesene Kraft im Landtag geben.

„Wir werden allen vier Regierungsparteien auf die Finger schauen, und dafür sorgen, dass euer Steuergeld auch wirklich so eingesetzt wird, wie wir es uns erwarten. Und dass Posten in Oberösterreich künftig die Leute bekommen, die es am besten können, und nicht die, die die besten Freunde der türkisen ÖVP sind“, so NEOS-Oberösterreich Spitzenkandidat Felix Eypeltauer.

Wahlkampfauftakt von NEOS

Mit lockerem „Du“ und ihrer „Politik einer neuen Generation“ startete NEOS Oberösterreich in den Intensivwahlkampf. Zum Wahlkampfauftakt am Linzer Hauptplatz hat sich die Partei Unterstützung aus Wien geholt.

Meinl-Reisinger bei Wahlkampfauftakt

Unterstützung für den Endspurt im Wahlkampf kommt von der Bundesparteichefin. „Diese Entfernung von den Menschen, diese abgehobene Elfenbein-Politik, die wir erleben in letzter Zeit, die ist kaum mehr auszuhalten“, so Beate Meinl-Reisinger beim Wahlauftakt am Linzer Hauptplatz. Dort lautet die Botschaft fast in jedem Satz: Oberösterreich brauche eine neue Politik – Oberösterreich brauche NEOS.

„Das siebte Bundesland, in dem wir in den Landtag einziehen werden“, stellt Meinl-Reisinger vor den rund 100 gekommenen Anhängern das Ziel noch einmal klar. „Politik auf Augenhöhe“ und „Politik einer neuen Generation – für alle Generationen“, verspricht Eypeltauer, der mit 29 Jahren jüngste Spitzenkandidat dieser Wahl. Thematisch stehen im Zentrum eine „qualitativ hochwertige und flexible Kinderbetreuung und Bildung“ sowie „zukunftsfitte Ideen für unsere Wirtschaft“ und gegen den Fachkräftemangel.

Knappes Rennen

2015 waren die Pinken noch mit 3,5 Prozent relativ klar an der Vier-Prozent-Hürde gescheitert. Aktuell sehen Meinungsforscher die NEOS-Partei an dieser Grenze. Doch Eypeltauer will sechs Prozent und drei Landtagsmandate. Daher wirbt er für seine Partei als einzig freie Opposition, da sie in der Proporzregierung ohne Regierungssitz wäre. Für einen solchen sind rund zehn Prozent nötig.