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Chronik

Verfolgungsjagd mit Fahrschulauto in Linz

Weil ein Fahrschulauto in Linz trotz Gelblicht abgebogen ist, wollte die Polizei den Wagen anhalten und den jungen Lenker über sein Fehlverhalten aufklären. Trotz Blaulicht und Aufblenden der Scheinwerfer blieb der Pkw nicht stehen. In der Folge gab sich der Fahrlehrer derart aggressiv, dass er festgenommen wurde.

Der Vorfall ereignete sich bereits am Mittwoch vergangener Woche, wurde von der Polizei aber erst am Dienstag öffentlich gemacht. Das zunächst „geflohene“ Fahrschulauto hielt demnach in der Folge bei einem Rotlicht an.

Die Beamten versuchte den Fahrlehrer zum Öffnen des Fensters zu bewegen, „dem er erst nach mehrmaliger Aufforderung nachkam“. Der 46-Jährige brüllte dabei einen Polizisten an und „äußerte in aggressiver Weise ‚bestimmt nicht stehen zu bleiben‘ und ‚was er denn wolle‘“, hieß es im Bericht.

Fahrlehrer verhielt sich aggressiv

Nachdem die Ampel auf Grün geschaltet hatte, fuhr der Fahrschüler weiter. Mehrfach wurde versucht, den Lenker zum Anhalten zu bewegen. Letztendlich überholte der Funkwagen das Fahrschulauto und stellte sich quer. Gemeinsam mit einer unterstützenden Streife wurde der renitente Fahrschullehrer zuerst mehrfach abgemahnt und letztendlich aus dem Fahrzeug gebracht. „Dabei verhielt er sich durchgehend unkooperativ, äußerst aggressiv und beschimpfte die Polizisten.“ Auch ausweisen wollte er sich nicht. Die Gesetzeshüter nahmen ihn kurzzeitig fest.

Von Fahrlehrer angewiesen weiter zu fahren

„Der 16-Jährige war mit der Situation ersichtlich überfordert und gab an, vom Fahrschullehrer beauftragt worden zu sein, nicht stehen bleiben zu dürfen und weiter zu fahren“, schrieb die Polizei. Er habe sich für das Nichtanhalten entschuldigt, ergänzte die Exekutive.