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Chronik

Alkolenker ließ Alkotest verschwinden

Ein betrunkener Autofahrer hat sich bei einer Verkehrskontrolle im Mühlviertel Ärger mit der Polizei eingehandelt. Der 67-Jährige steckte den Ergebniszettel des Alkotests ein und weigerte sich, ihn wieder herzugeben.

Der Alkolenker war in St. Martin im Mühlkreis (Bezirk Rohrbach) unterwegs und machte Donnerstag Nachmittag durch ein gefährliches Manöver auf sich aufmerksam. Er hätte beim Linksabbiegen beinahe einen entgegenkommenden Radfahrer gerammt. Drei Autos hinter ihm fuhr ein Streifenwagen. Die Beamten beobachteten den gerade noch verhinderten Unfall und stoppten den Autofahrer.

Ein Alkotest bei der Verkehrskontrolle ergab 2,7 Promille. Weil beim Ausdrucken des Messstreifens die Papierrolle im Gerät zur Neige ging, trennten die Beamten das Ergebnis ab und legten den Zettel neben dem Alkomaten ab. Der 67-Jährige schnappte sich den Streifen, steckte ihn ein und weigerte sich, ihn wieder herzugeben.

Alkotest wiederholt

Die Beamten forderten den Mann mehrmals auf, das Messergebnis aus der Hosentasche zu nehmen und machten ihn darauf aufmerksam, dass er sich gerichtlich strafbar mache, weil er ein Beweismittel unterdrücke. Die Diskussion endete in einem weiteren Alkotest, der abermals 2,64 Promille ergab. Dem Mühlviertler wurde der Führerschein abgenommen. Er wird auch bei der Staatsanwaltschaft Linz angezeigt.