E-Bike
Getty Images/iStockphoto/Beeldbewerking/Peter Hermus
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Chronik

Handy-App rettet gestürzte Radfahrerin

Eine dramatische Rettungsaktion ist in Lambach Dienstagmittag nur mittels einer Handy-App gelungen. Eine demenzkranke Radfahrerin verschwand auf einer E-Biketour mit ihrem Mann. Sie wäre beinahe in die Traun gestürzt.

Die 69-Jährige hatte am Dienstag mehrere Schutzengel und ein Smartphone. Dieses Handy dürfte sie gerettet haben. Die demenzkranke Frau aus dem Bezirk Linz-Land radelte mit ihrem E-Bike entlang der Traun in Wels direkt hinter ihrem Mann, als der sie plötzlich aus dem Rückspiegel verlor. Auf eigene Faust konnte er sie nicht mehr finden, weshalb der 76-Jährige die Polizei alarmierte.

Bis Lambach geradelt

Gemeinsam versuchten sie die Frau telefonisch zu erreichen und mit der Ortungs-App auf ihrem Handy den Standort herauszufinden. Sie war mit ihrem E-Bike in der Zwischenzeit bis ins 10 Kilometer entfernte Lambach weitergeradelt, als sich ihr Standort in der App plötzlich nicht mehr bewegte. Kurz darauf ging die Frau ans Telefon: Sie sei gestürzt, liege im Graben und könne sich nicht mehr bewegen. Sie wisse auch nicht wo sie sei.

Über Uferböschung gestürzt

Dank der Handyortung fanden die Polizisten sie wenig später kopfüber die Böschung zur Traun hinab liegend. Knapp unter ihr der Fluss, auf ihr das E-Bike. Nur ein paar Sträucher bewahrten sie vor einem Sturz in Traun. Die Beamten befreiten sie und übergaben sie den Rettungssanitätern, die die 69-Jährige ins Spital brachten.

Die Landespolizeidirektion holt die beiden Polizisten im Kurznachrichtendienst Twitter vor den Vorhang: