Amphibienfahrzeug
SYMBOLBILD Poessl Gottfried
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Chronik

Amphibienfahrzeug löst skurrilen Einsatz aus

Ein Amphibienfahrzeug-Treffen in Vichtenstein (Bezirk Schärding) hat bei bayrischen Polizisten zu einem ungewöhnlichen Einsatz geführt. Sie hatten ihre liebe Not, als sie versuchten, eines der teilnehmenden Fahrzeuge am Wasser zu verfolgen.

Das Wasserfahrzeug einer Urlauberfamilie war am Weg zum derzeit stattfindenden europäischen Amphibienfahrzeug-Treffen im Innviertel. Die bayrischen Beamten wurden verständigt, als das zum Wasserfahrzeug umgebaute Auto auf dem Fluss mit dem klingenden Namen „Schwarzer Regen“ unterwegs war. Weil Amphibienfahrzeuge dort nicht erlaubt sind, versuchten die Polizisten die Verfolgung aufzunehmen.

Privates Elektroboot geliehen

Die bayrischen Beamten liehen sich ein privates Elektroboot aus, das gerade dort unterwegs war und versuchten dem Amphibienfahrzeug hinterher zu kommen. Allerdings war die Verfolgung bald zu Ende, weil die Batterie des Elektrobootes nicht reichte. Eine weitere Privatperson kam der Polizei mit einem Ruderboot zu Hilfe und ruderte die Beamten zu ihrem Einsatzort.

Polizei ermittelt

Der Lenker des Wasserfahrzeugs wurde belehrt, dass er als Privatperson nicht berechtigt sei, mit einem motorbetriebenen Boot auf dem Fluss unterwegs zu sein und sie das Gewässer daher verlassen müsse. Das tat der Lenker, ein 54-jähriger Niederländer samt Frau und vier Kindern. Die Polizei ermittelt nun wegen mehrerer Verstöße nach dem Wasser- und Schifffahrtsrecht.