Seegras im Pichlingersee
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Chronik

Wuchernde Wasserpflanzen im Pichlingersee

Als ausgezeichnet wird die Wasserqualität an 40 von 43 Badestellen in Oberösterreich beurteilt. Auch am Pichlingersee gibt es keine Probleme mit der Wasserqualität, allerdings wuchern dort die Wasserpflanzen wegen der hohen Temperaturen.

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von über 30 Grad wird der Pichlingersee im Süden von Linz zum Baden genutzt. So mancher Zugang zum kühlen Nass ist derzeit aber völlig zugewachsen. Das ungebremste Wachstum sei allerdings völlig natürlich, so die Linz AG, die den See betreut. Es sei sogar ein Zeichen für die gute Wasserqualität des Pichlingersees, so Mario Wögerer von der Linz AG.

Seegras im Pichlingersee
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Die Wasserpflanzen findern derzeit optimale Bedingungen vor

Das Wasser sei klar, die Sonnenstrahlen kommen bis auf den Grund des Sees in drei bis vier Meter Tiefe und dadurch sprieße das Hornkraut und kleinere Farne. Die aktuelle Wassertemperatur von 27 Grad sei für das Wachstum der Pflanze zum Leidwesen der Badegäste optimal.

Seegras im Pichlingersee
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Alle seichten Seen kämpfen derzeit mit ungebremstem Wachstum

Der verstärkte Wachstum der Planzen sei nicht nur im Pichlingersee oder im Weikerlsee zu beobachten, sondern alle Seen mit geringer Wasssertiefe hätten damit zu kämpfen, so die Linz AG, die versichert, weiterhin alles zu tun um das Badevergnügen zu sichern.

40 Mal ausgezeichnete Wasserqualität in Oberösterreich

Die drei Badestellen, deren Wasserqualität bei den Kontrollen des Landes nicht als ausgezeichnet eingestuft wurde, sind übrigens die Badeseen Klaffer am Hochficht und Wildenau in Aspach im Innviertel sowie der Höllerersee in St. Pantaleon auch im Innviertel. Dort ist die Qualität gut, die Bakterienbelastung also mäßig.