Der Wiener BŸrgermeister Michael Ludwig (SPÖ) mit einer Impfdosis und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bei der Vertriebsniederlassung der Herba Chemosan Apotheker AG am Samstag, 26. Dezember 2020, anlässlich der Ankunft von den ersten Corona-Impfdosen in Wien.
APA/HANS PUNZ
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Coronavirus

64.000 zusätzliche Impfdosen freigeschaltet

Das Land möchte beim Impfen gegen das Coronavirus an Tempo zulegen. 64.000 zusätzliche Impftermine sind daher freigeschalten worden. Das ist möglich, weil vom Bund versprochene Impfdosen fix zugesagt wurden.

Die Termine sind auf alle Impfstraßen in ganz Oberösterreich aufgeteilt und können über die Anmeldeplattform ooe-impft.at im Internet gebucht werden. Derzeit werden pro Woche im Schnitt rund 80.000 Coronavirus-Impfungen in Oberösterreich verabreicht.

Rotes Kreuz stockt Personal auf

Das Rote Kreuz stockt deshalb das Personal auf. Inzwischen ist dies schon Routine für die Helfer. Denn das Rote Kreuz OÖ hat im Coronavirus-Jahr 2020 fast eine halbe Million PCR-Testabstriche in den Drive-In-Teststationen in Oberösterreich durchgeführt.

In der Krise haben sich sogar noch mehr Freiwillige gemeldet, so Walter Aichinger, Präsident vom Roten Kreuz Oberösterreich: „Mehr als 22.000 Menschen sind derzeit als Freiwillige in den unterschiedlichsten Bereichen tätig. Auch im vergangenen Jahr hatten wir einen deutlichen Zulauf an Freiwilligen.“