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Coronavirus

Keine Reduzierung des Testangebots in OÖ

In Oberösterreich ist – anders als in Vorarlberg – derzeit kein Zurückfahren des Coronavirus-Testangebots geplant. Das hat Landeshauptmannstellvertreterin und Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP) am Donnerstag auf Anfrage des ORF-Oberösterreich bestätigt.

Eine Schließung einzelner Teststandorte – so wie ab dem 29. Mai in Vorarlberg – sei momentan kein Thema, heißt es auch aus dem Krisenstab. 350.000 Tests werden zur Zeit jede Woche in den Teststraßen in Oberösterreich benötigt. Das wird sich wohl in absehbarer Zeit ändern. Denn die Nachfrage nach Selbsttests ist zuletzt deutlich gestiegen. Hinzu kommt: Immer mehr Menschen sind geimpft, ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung sind sie von der Testpflicht befreit.

„Entwicklung wird genau beobachtet“

Im Krisenstab des Landes wird die Entwicklung genau beobachtet. Die Leiterin des Krisenstabes, Carmen Breitwieser, dazu: „Die Öffnungen liegen gerade erst eine Woche zurück. Es ist immer notwendig zu schauen, wo man justieren muss. Aber einen unmittelbaren Handlungsbedarf sehen wir solange nicht, bis der Bund auch seine Vorgaben nicht ändert. Selbstverständlich machen wir uns intern genaue Überlegungen, welchen Teil der Tests wir zurückfahren können und sollen, wenn das Angebot tatsächlich nicht mehr in dieser Quantität notwendig ist.“

Mehr als 546.000 Menschen geimpft

Bisher sind mehr als 546.000 Menschen in Oberösterreich geimpft worden. Das Land hat zuletzt vier Millionen Tests für Wohnzimmertestungen gekauft. Die Kosten betragen rund zwölf Millionen Euro. Diese werden mit dem Bund abgerechnet.