Kranzniederlegung Stelzer Van der Bellen
Max Mayrhofer
Max Mayrhofer
Chronik

Mauthausen: Van der Bellen gedachte der NS-Opfer

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Freitag, zwei Tage vor der 76. Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, mit seiner Frau Doris Schmidauer sowie Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) dort einen Kranz niedergelegt.

„Wir gedenken still der Gedemütigten, Gequälten und Ermordeten, der Opfer des Nazi-Terrors und des Holocaust“, meinte der Bundespräsident. Mauthausen sei als ein „Ort der Erinnerung eine Mahnung für uns Gegenwärtige“. Das steingewordene ‚Niemals wieder!‘ bedeute ein „klares Nein zu jeder Form von Totalitarismus, keine Toleranz gegenüber Rassismus und Antisemitismus“, unterstrich Van der Bellen.

Kranzniederlegung Stelzer Van der Bellen
Max Mayrhofer

„Größte Gefahr gehe vom Vergessen aus“

Die „größte Gefahr“ gehe vom Vergessen aus, meinte auch Stelzer. „Wir alle sind aufgerufen, speziell jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger vor Bedrohungen, Beleidigungen und Gewalt zu schützen“, so der Landeshauptmann.

CoV-Demo in Mauthausen aufgelöst

Unterdessen wurde Freitagmittag eine angemeldete Demonstration von CoV-Gegnern in Mauthausen von der Polizei aufgelöst. Bei der Veranstaltung auf einem Platz im Ort sollen laut Polizei Ausschnitte aus eine Hitler-Rede gespielt worden sein. Mehr dazu in Hitler-Rede: Polizei löste CoV-Demo auf (ooe.ORF.at).