Frau in Labor mit Pipette und Reagenzglas
APA/Georg Hochmuth
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Coronavirus

Zahl der Infektionen über 2.000 gestiegen

Beim Krisenstab des Landes OÖ sind am Montag (Stand 12.00 Uhr) 2.037 aktuelle Fälle mit CoV-Infektionen registriert worden. Von Sonntag auf Montag sind 237 Neuinfektionen (24-Stundenvergleich) dazugekommen.

Laut Innen- und Gesundheitsministerium wurden von Sonntag auf Montag in Oberösterreich 237 Neuinfektionen registriert. In Wien waren es 260, in Niederösterreich 290, in der Steiermark 220 und in Salzburg 65 Fälle.

In der Statistik des Krisenstabes des Landes OÖ, sind bis Montag (Stand 12.00 Uhr) in Oberösterreich insgesamt 2.037 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. 4.371 Menschen waren in Quarantäne. 119 Patienten wurden in Krankenhäusern behandelt, 14 von ihnen auf Intensivstationen. 1.508 Personen sind bisher in Oberösterreich im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Infizierte in Bezirken (Land OÖ, 22. Februar, 12.00 Uhr)

Linz-Stadt 222
Steyr-Stadt 34
Wels-Stadt 167
Braunau am Inn 230
Eferding 37
Freistadt 67
Gmunden 164
Grieskirchen 56
Kirchdorf 55
Linz-Land 177
Perg 118
Ried 87
Rohrbach 87
Schärding 130
Steyr-Land 62
Urfahr-Umgebung 65
Vöcklabruck 168
Wels-Land 111

Die Gesamtanzahl der durchgeführten CoV-Schutzimpfungen in OÖ lag am Montag bei 96.500. 40.966 Menschen bekamen bereits die zweite Teilimpfung.

917 Verdachtsfälle von CoV-Mutanten

Was die Virusmutationen anlangt, so gibt es in Oberösterreich weiterhin 13 bestätigte Fälle der britischen Mutation, aber schon 917 Verdachtsfälle – die meisten zur Zeit in den Bezirken Vöcklabruck und Linz-Land.

Experten für Lockerungen in Heimen

Weil die Impfungen in den oberösterreichischen Altersheimen bald abgeschlossen sein sollen, plädieren LHStv. Christine Haberlander (ÖVP) und Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ) für Lockerungen bei den Besuchsregeln. Sie stützen sich dabei auf Empfehlungen von Experten. Mehr in Experten für Lockerungen in Heimen (ooe.ORF.at).

Rotes Kreuz: Halbe Million Tests in OÖ durchgeführt

Eine halbe Million Tests, mehr als 300.000 Telefonate über die Hotline 1450 und über 13.000 Transporte von möglicherweise oder tatsächlich an Covid-19 erkrankten Patienten – so lautet die Bilanz des Oberösterreichischen Roten Kreuzes nach einem Jahr CoV in Zahlen.

Seit Beginn des CoV-Einsatzes wurden demnach rund 253.000 PCR-Tests in Drive-In-Teststationen und mit mobilen Teams abgenommen, zählt man noch die neuen Antigentests dazu, kommt man auf eine halbe Million Abstriche. 6.000 freiwillige Mitarbeiter haben dabei mitgeholfen.

Derzeit betreibt das Rote Kreuz im Bundesland 15 Drive-In-Teststationen und 19 mobile Test-Teams, zudem sind Experten der Rettungsorganisation in jedem Bezirk an den Antigen-Teststraßen im Einsatz. Die Mitarbeiter der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 haben mittlerweile mehr als 305.000 Anrufe abgewickelt.

Tablette kann bei Impf-Nebenwirkungen helfen

Rund 95.000 Landsleute haben bisher eine Impfung gegen CoV bekommen, vor allem Bewohner und Personal der Alten- und Pflegeheime, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Spitälern, niedergelassene Ärzte zuletzt auch Mitglieder der Rettungsorganisationen. Eines hat sich gezeigt: bei allen drei bisher in Österreich zugelassenen Impfstoffen kann es zu leichten bis mittelschweren Nebenwirkungen kommen – wie erhöhte Temperatur oder Kopfschmerzen.

Die könne man mildern, sagt Christoph Fürthauer, praktischer Arzt in Pfarrwerfen und Vizepräsident der Salzburger Ärztekammer. „Wir wissen, dass alle Impfstoffe hoch reaktogen sind, sie erzeugen alle eine hohe Immunantwort und natürlich auch in einem höheren Ausmaß Impfwirkungen, die nicht unbedingt erwünscht sind, wie Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber. Wobei wir mittlerweile empfehlen können, dass schon vor der Impfung diese Reaktion bremsende Medikamente, wie zum Beispiel Paracetamol, das Mexalen wie es im Handel ist, schon im Vorfeld eingenommen eine große Erleichterung bei diesen Nebenwirkungen beschert“, so Fürthauer.

Wirkung des Impfstoffes nicht beeinträchtigt

Die erste Tablette sollte man etwa zwei Stunden vor der Impfung einnehmen, rät Fürthauer, und bei Bedarf auch einige Tage nachher. Auch Oberösterreichs CoV-Experte und Leiter der Lungenabteilung am Kepler Uniklinikum Bernd Lamprecht sagt, es sei empfehlenswert, Paracetamol nach einer Impfung zuhause zu haben, um mögliche Nebenwirkungen abzufedern. Die Wirkung des CoV-Impfstoffes werde durch so eine Einnahme in keiner Weise beeinträchtigt, so Lamprecht. Der Vektorimpfstoff von Astra Zeneca kann ja vor allem bei der ersten Impfung Reaktionen auslösen, die Impfstoffe von Biontech Pfizer und Moderna bei der zweiten Teil-Impfung.

Welser Figurentheaterfestival gesplittet

Das im Vorjahr aus CoV-Gründen gestrichene Internationale Welser Figurentheaterfestival soll heuer nachgeholt werden, der ursprüngliche Termin von 11. bis 17. März hält aber nicht. Stattdessen wird die 29. Ausgabe der Veranstaltungsreihe gesplittet: Der erste Teil findet von 7. bis 10. Juni und der zweite von 8. bis 10. November statt, teilte die Stadt am Montag mit. Gespielt wird im Stadttheater, im Alten Schl8hof, im Programmkino, im Kornspeicher und im Schießerhof.