Covid-19 Test auf Coronavirus
pixabay/lukasmilan
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Coronavirus

1.569 Neuinfektionen in Oberösterreich

Samstagmittag meldete das Gesundheitsministerium 1.569 positive Testergebnisse in Oberösterreich im Zeitraum von 24 Stunden von Freitag auf Samstag. Die Zahl der aktuellen Coronavirus-Fälle bleibt in Oberösterreich weiterhin hoch.

Oberösterreich lag bei der Zahl der Neuinfektionen im Bundesländervergleich wieder einsam an der Spitze, in Wien wurden 924 Personen positiv gestestet, in Niederösterreich 919. Derzeit gelten in Oberösterreich insgesamt 13.334 Personen als mit dem Coronavirus infiziert (Stand Samstag 12.00 Uhr). 3.489 Testungen wurden am Freitag durchgeführt.

Mehr als 40.000 in Quarantäne

40.300 Menschen befinden sich laut Krisenstab des Landes in Quarantäne. 1.020 Patienten müssen in Spitälern behandelt werden – 131 von ihnen auf Intensivstationen. Die Lage in den Spitälern wird als „angespannt“ bezeichnet. Bisher gab es oberösterreichweit 418 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Infizierte in Bezirken (Land OÖ, 26. November, 17.00 Uhr)

Linz-Stadt 1.335
Steyr-Stadt 224
Wels-Stadt 472
Braunau am Inn 848
Eferding 438
Freistadt 500
Gmunden 291
Grieskirchen 819
Kirchdorf 469
Linz-Land 1.150
Perg 598
Ried 594
Rohrbach 579
Schärding 491
Steyr-Land 414
Urfahr-Umgebung 693
Vöcklabruck 877
Wels-Land 540

Mit Stand 20. November waren laut Krisenstab des Landes in 119 oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen 571 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 644 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf Covid-19 getestet. In 382 oberösterreichische Schulstandorte waren von Covid-19 betroffen und 527 Schülerinnen und Schüler sowie 317 Lehrerinnen und Lehrer waren positiv auf Covid-19 getestet worden. 22 Personen sind zwischen 19. und 21. November im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Das jüngste Todesopfer war 50, das älteste 94 Jahre alt.

Was die Infektionsquellen betrifft, konnte diese in Oberösterreich laut Daten der CoV-Kommission in der Vorwoche in nur neun Prozent der Fälle geklärt werden, in 91 Prozent blieb diese unklar – mehr dazu in news.ORF.at.

Keine Shoppingausflüge nach Deutschland

Ein Grenzübertritt nach Deutschland sei nur zum Zweck der Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens (z. B. Lebensmittel, Sanitärartikel, Betanken eines Fahrzeugs) zulässig. Wer das bei einer Polizeikontrolle nicht glaubhaft machen kann, müsse mit empfindlichen Strafen rechnen, wurde in einer Aussendung betont. Gleichzeitig appelliert der Krisenstab weiterhin an alle Oberösterreicher, sich an die vorgeschriebenen Maßnahmen zu halten, damit die Verbreitung des Virus erfolgreich eingedämmt werden kann.

Die Polizei ersucht ganz allgemein die Bevölkerung, das schöne Wetter bei Spaziergängen in der näheren Umgebung zu genießen und möglichst keine Ausflugsfahrten zu unternehmen.

120 Anzeigen wegen Verstößen gegen Lockdown

Laut Innenministerium wurden in Oberösterreich seit Beginn des verschärften Lockdowns 120 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie ausgestellt. In ganz Österreich waren es insgesamt 796.

Besuchsverbot in Heimen und Spitälern verlängert

Oberösterreich verlängerte das seit 10. November bestehende Besuchsverbot in Alters- und Pflegeheimen sowie in Spitälern bis einschließlich 6. Dezember, also bis Ende des Lockdowns. Das teilten Gesundheitsreferentin LHStv. Christine Haberlander (ÖVP) und Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ) am Freitag mit. Angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen in den Heimen und der Krankenhausauslastung sei der Schritt unumgänglich.

Lockdown lässt Mobilität sinken, aber nicht wie im März

Einen gegenüber dem „weichen“ Lockdown ab 3. November deutlichen Rückgang der Mobilität in Österreich hat die harte Variante seit Dienstag gebracht. Dieser Effekt reicht aber nicht an jenen vom Frühjahr heran, wie erste Mobilfunk-Bewegungsdaten bis Mittwoch zeigen – mehr dazu in news.ORF.at.

CoV-Massentests starten am 5. Dezember

Die Pläne für die geplanten Coronavirus-Massentests in Österreich sind fertig. Am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Dezember, und somit zum Ende des harten Lockdowns sollen alle Landes- und Bundeslehrerinnen und -lehrer sowie Kindergartenbetreuerinnen und -betreuer (rund 200.000 Personen) getestet werden – mehr dazu in news.ORF.at.