Es sind die nicht unmittelbar spürbaren oft maskenhaften Launen eigentümlicher Kreaturen, die den Ausdruck ausmachen, schreibt Göbel auf ihrer Homepage.
Lena Göbel
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Kultur

Preis für Künstlerin Lena Göbel

Alle drei Jahre verleiht das Land Salzburg einen nach dem Salzburger Expressionisten Anton Faistauer benannten Preis an bildende Künstler unter 40 Jahre. Dieser mit 7.000 Euro dotierte Preis geht heuer an die gebürtige Hausruckviertlerin Lena Göbel.

Die 36-jährige Künstlerin wuchs in Frankenmarkt (Bezirk Vöcklabruck) in einer Künstlerfamilie auf. Ihr Studium absolvierte Göbel in Wien beim renommierten Gunter Damisch.

Erst 2019 widmete das Museum Angerlehner in Thalheim bei Wels Göbel eine Ausstellung gemeinsam mit ihrer Mutter, der Malerin Maria Moser.

Es sind die nicht unmittelbar spürbaren oft maskenhaften Launen eigentümlicher Kreaturen, die den Ausdruck ausmachen, schreibt Göbel auf ihrer Homepage.
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Ausschnitt aus einem Bild Göbels: Es sind die nicht unmittelbar spürbaren, oft maskenhaften Launen eigentümlicher Kreaturen, die den Ausdruck ausmachen, schreibt die Künstlerin auf ihrer Homepage.

Holzschnitte im Mittelpunkt

Mittelpunkt von Göbels künstlerischem Schaffen sind Holzschnitte von Menschen, Tieren, die sie nach dem Druck in einem weiteren Arbeitsschritt mit Mitteln der Malerei überarbeitet. Dieser unkonventionelle Zugang zur traditionellen Holzschnitttechnik ermöglicht es der Künstlerin, Traditionelles mit Zeitgemäßem zu verbinden.

79 Künstler hatten sich beworben

Göbels stilistische Eigenständigkeit und ihre authentische Bildsprache überzeugten auch die Jury des Anton-Faistauer-Preises, der österreichweit im Dreijahresrhythmus ausgeschrieben wird. 79 Kunstschaffende hatten sich diesmal um den mit 7.000,- Euro dotierten Preis beworben. Das Alterslimit begründen die Verantwortlichen damit, dass es bei diesem Preis um die Entdeckung junger Talente geht.