Tschechischer Reisebus angehalten
laumat.at/Matthias Lauber
laumat.at/Matthias Lauber
Chronik

CoV-Verdacht: Tschechischer Reisebus angehalten

Am Montagabend hat es neuerlich einen Verdachtsfall in Oberösterreich gegeben – auf dem Autobahnparkplatz in Alhaming wurde ein tschechischer Bus angehalten, weil ein Businsasse über grippeähnliche Symptome geklagt hatte. Die Einsatzkräfte wurden alarmiert.

Polizei, Rettung und Landessanitätsdirektion standen am Abend im Einsatz. Rettungskräfte und Polizisten waren in Ganzkörperschutzanzügen und mit Mundschutzmasken zu sehen. Der Busfahrer hatte die Polizei verständigt, nachdem er auf dem Autobahnparkplatz wegen der Panne stoppen musste. Im Bus, der aus Spanien über Italien Richtung Tschechien unterwegs war, hatte ein Insasse über grippeähnliche Symptome geklagt.

„Verschiedene Vorbereitungsmaßnahmen eingeleitet“

Die Einsatzkräfte wurden alarmiert, so der Bezirkshauptmann von Linz-Land, Manfred Hageneder, Dienstagfrüh gegenüber dem ORF Oberösterreich: „Wir hatten verschiedene Vorbereitungsmaßnahmen eingeleitet, um den Gesundheitszustand der Passagiere abzuklären. Es hat sich dann aber herausgestellt, dass der Reiseleiter den Leiter der Reiseagentur verständigt hatte, weil es einem Passagier nicht gutging. Darüber wurde die Einsatzzentrale des Roten Kreuzes informiert.“

Passagiere von Arzt kontrolliert

Während der Überprüfung des Busses hätten sich aber alle Passagiere gesund gefühlt, so Hageneder. Ein Arzt habe auch noch eine Kontrolle der Passagiere vorgenommen und alle für fit befunden, sodass die anschließende Weiterreise des Busses möglich war. Blutproben seien keine genommen worden, so Hagenauer, weil alle Passagiere angegeben hatten, dass sie sich wohlfühlen.

Fotostrecke mit 13 Bildern

Bus wegen Coronavirus angehalten
laumat.at/Matthias Lauber
Bus wegen Coronavirus angehalten
laumat.at/Matthias Lauber
Bus wegen Coronavirus angehalten
laumat.at/Matthias Lauber
Bus wegen Coronavirus angehalten
laumat.at/Matthias Lauber
Bus wegen Coronavirus angehalten
laumat.at/Matthias Lauber
Bus wegen Coronavirus angehalten
laumat.at/Matthias Lauber
Bus wegen Coronavirus angehalten
laumat.at/Matthias Lauber
Bus wegen Coronavirus angehalten
laumat.at/Matthias Lauber
Bus wegen Coronavirus angehalten
laumat.at/Matthias Lauber
Bus wegen Coronavirus angehalten
laumat.at/Matthias Lauber
Bus wegen Coronavirus angehalten
laumat.at/Matthias Lauber
Bus wegen Coronavirus angehalten
laumat.at/Matthias Lauber
Bus wegen Coronavirus angehalten
laumat.at/Matthias Lauber

Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) sagt generell über die Coronavirus-Situation, man beobachte die Entwicklung sehr genau. In Oberösterreich seien die Kliniken auf Hochrisiko-Infektionsfälle wie das Coronavirus jederzeit vorbereitet.

Sieben Menschen in Italien am Coronavirus verstorben

Sehr viel ernster ist die Lage in Italien. Dort sind bisher sieben Menschen an dem Coronavirus gestorben – fast alle waren deutlich über 70 und hatten meist schwere Vorerkrankungen. Damit ist Italien weltweit auf Platz drei, was die Länder mit den meisten Coronavirus-Infektionen anlangt – mehr dazu in Coronavirus wirft Fragen für Reisende auf (news.ORF.at).