Tödlicher Fallschirmabsturz
laumat.at/Matthias Lauber
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Chronik

Fassungslosigkeit nach tödlichem Fallschirmunfall

Fassungslosigkeit hat am Sonntag in Wels nach dem Fallschirmunfall mit zwei Toten geherrscht. In 52 Jahren Vereinsgeschichte habe es noch nie so einen Unfall gegeben, so der Obmann des Fallschirmspringervereins Linz, Walter Gupfinger.

Gupfinger sagte am Sonntag gegenüber dem ORF Oberösterreich: „Wir sind wirklich fassungslos. Wir machen im Jahr 6.500 Absprünge, den Verein gibt es seit 52 Jahren, wir haben also rund 350.000 Absprünge bisher gemacht. Aber so einen Unfall, dass zwei Springer im freien Fall kollidieren, hat es noch nie gegeben.“ Am Sonntag werde man, so wie bereits am Samstag, vom Kriseninterventionsteam betreut, so Gupfinger.

Kollision unmittelbar nach Absprung

Die Kollision ereignete sich unmittelbar nach dem Absprung aus dem Flugzeug um 16.55 Uhr, teilte die Landespolizeidirektion am Samstagabend mit. Ein Großaufgebot an Rettungskräften wurde ausgeschickt. Sie fanden die beiden Abgestürzten – einen 36-Jährigen aus Steyr in einem Siedlungsgebiet in Wels, einen 25-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land unweit davon auf dem Dach einer Firma in der Oberfeldstraße.

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zwei Polizisten tragen einen Fallschirm in einem Plastiksack
ORF
Polizeiauto, Feuerwehrauto auf Parkplatz in Wels nach Fallschirmspringerabsturz
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Ermittlungen laufen

Der 36-Jährige war so schwer verletzt, dass er trotz intensiver Bemühungen der Sanitäter und Notärzte noch an der Absturzstelle verstarb. Der zweite Fallschirmspringer wurde mit schwersten Verletzungen ins Klinikum Wels gebracht. Auf der dortigen Intensivstation starb aber auch er am Abend. Wie es zu dem Absturz kam und aus welcher Höhe die beiden gefallen sind, war am Samstag noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Fallschirme sichergestellt

Die Fallschirme wurden von der Polizei sichergestellt. Die beiden Männer waren in Wels Nord beim Fallschirmspringerclub gestartet. Im Einsatz waren ein Notarztfahrzeug des Roten Kreuzes, ein Rettungshubschrauber, der hausärztliche Notdienst sowie zwei Rettungsautos.