Einbrecher
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Chronik

Großer Schlag gegen Einbrecherbanden

Die Polizei kann einen großen Erfolg gegen professionelle Einbrecherbanden verbuchen: In den vergangenen Monaten wurden 20 Täter festgenommen, 75 Einbrüche mit einem Schaden von 700.000 Euro konnten somit geklärt werden.

Den Ermittlern gelang es, fünf Banden aus Ex-Jugoslawien und Georgien zu zerschlagen. Seitdem die Täter hinter Gittern sitzen, würden die Einbrüche in Oberösterreich deutlich zurückgehen, so die Ermittler. Die Täter waren schwer zu fassen, weil sie ständig in Bewegung waren und sich sozusagen als „U-Boote“ in Oberösterreich aufhielten. Hier ansässige Landsleute stellten ihnen Wohnungen und Tatautos zur Verfügung.

Schaden wird auf 700.000 Euro geschätzt

Derzeit sitzen 20 Profi-Einbrecher hinter Gittern. Die meisten wurden im Dezember und im Jänner geschnappt. Sie gehörten zu vier Banden aus Ex-Jugoslawien bzw. zu einer Bande aus Georgien. Die Serientäter sollen für mindestens 75 Einbrüche in Wohnungen und Häuser verantwortlich sein. Die Polizei beziffert den Schaden auf mehr als 700.000 Euro.

30 Prozent weniger Einbrüche

Um die professionellen Einbrecherbanden ausheben zu können, hat die Polizei im Herbst 2018 eine Ermittlungsgruppe mit Kriminalisten aus den Bezirken Wels-Land, Ried im Innkreis, dem Stadtpolizeikommando Linz sowie dem Landeskriminalamt eingerichtet. Bei der Aufklärung der Straftaten waren auch Beamte des Kriminaldienstes Vöcklabruck beteiligt. Im ersten Halbjahr 2019 hat sich die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser im Vergleich zum Vorjahr um über 30 Prozent reduziert.