Ein vom Inn ein überschwemmtes Feld im Ortsteil Habach in Münster (Tirol).
APA/ZEITUNGSFOTO.AT/DANIEL LIEBL
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Chronik

Inn sollte Warngrenzen nicht überschreiten

Riesige Schneemengen im Winter und sehr warmes Wetter in den letzten Tagen verschärfen die Hochwassersituation in Teilen Österreichs. Beim Hydrographischen Dienst des Landes erwartet man aber keine kritischen Auswirkungen in Oberösterreich.

Besonders angespannt ist die Lage derzeit in Tirol. Dort führt der Inn Hochwasser und es gibt bereits mehrere Überschwemmungen, weil sehr viel Schmelzwasser von den Bergen kommt. Verschärft wird die Situation durch starke Gewitter, die regional niedergegangen sind und die die Meteorologen für die nächsten schwül-heißen Tage weiterhin erwarten.

Lage wird in Oberösterreich genau beobachtet

Immer wenn es den Inn betrifft, beobachtet man das auch in Oberösterreich ganz genau. Reinhard Enzenebner vom Hydrographischen Dienst des Landes Oberösterreich erwartet eine leichte Erhöhung der Wasserspiegellagen beim Inn, „aber wir erwarten kein Überschreiten der Warngrenzen im Bereich von Schärding“.

Ein vom Inn ein überschwemmtes Feld im Ortsteil Habach in Münster (Tirol).
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Schneeschmelze und lokale Gewitter haben in Tirol die Pegel von Bächen und Flüssen ansteigen lassen.

Als Vorsichtsmaßnahme, sollten wider Erwarten großflächige Regenfälle eintreten, werden in Schärding aber bereits erste Teile des Hochwasserschutzes aufgebaut. Gewitter sieht man beim Hydrographischen Dienst in diesem Zusammenhang eher gelassen: „Gewitter treten in erster Linie kleinräumig auf und können kleinere Vorfluter sozusagen massiv anspringen lassen. Für den Inn wäre größerflächiger Regen eine Gefahr, der aber nicht in Aussicht ist.“