Gustostückerl: Original Wiener Ofenstelze

In den „Gustostückerln“ am Donnerstag hat Günther Hofer eine Original Wiener Ofenstelze zubereitet. Wir wünschen gutes Gelingen beim Nachkochen!

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 große hintere Stelze (2 kg)
  • 8 Knoblauchzehen
  • 2 EL Kümmelsamen
  • Einige Schweinsknochen grob zerhackt
  • Schweineschmalz nach Bedarf
  • Salz
  • Kochsud:
  • 5 Knoblauchzehen
  • 2 EL Kümmelsamen
  • 2 TL schwarze Pfefferkörner
  • 3 Lorbeerblätter
  • Weißkraut
  • Salz
  • Zucker
  • Essig
  • Original Wiener Ofenstelze

Zubereitung:

Das Wasser für den Kochsud wird gewürzt mit 5 Knoblauchzehen geschält und in der Mitte durchgeschnitten. Weiters mit 2 EL Kümmelsamen, 2 TL schwarzen Pfefferkörnern und 3 Lorbeerblättern. In diesem Sud wird die Stelze eine halbe Stunde bei 95 Grad gesotten. Danach Stelze abtropfen lassen. Das Backrohr auf 12o Grad vorheizen.

8 Knoblauchzehen mit Salz zu einer Paste zerdrücken. Den Kümmelsamen einarbeiten. Die Schwarte der Stelze rundherum einschneiden. Die Paste in die Schnitte reiben. Die Schwarte rundherum kräftig salzen.

Sendungshinweis

„Servus Oberösterreich“, 27.9.18

Schmalz in den Bräter geben. Die grob gehackten Schweinsknochen draufstreuen. Die Stelze mit der dicken Seite nach unten auf die Knochen betten. 2 Schöpfer Kochsud beigießen. Die Stelze circa 2,5 bis 3 Stunden langsam im Ofen schmoren lassen. Immer wieder etwas Kochsud nachgießen. Dann die Hitze auf 240 Grad erhöhen. Die Stelze knusprig werden lassen. Sie ist fertig, wenn die Schwarte goldbraun ist und Blasen wirft.

Dazu gibt es geschnittenes Weißkraut, das mit Salz, Zucker und Essig gewürzt wird. Verfeinert wird das Kraut mit dem Bratenfett der Stelze. Serviert wird die Stelze mit dem Kraut, gutem Schwarzbrot, Senf und Kren. Dazu gibt es Bier.

Auch Wein ist möglich. Es gibt einen Grauburgunder aus der Südoststeiermark. Honigmelone, Birne, Mandarine und Mandeln. Feines Säurespiel im zart fruchtigen Abgang.