Mit 250 km/h über die Autobahn

Die Polizei sucht nach einem Autofahrer, der sich mit der bayrischen Polizei in Bayern eine wilde Verfolgungsjagd mit bis zu 250 Kilometer pro Stunde (km/h) geliefert hat. Die Kennzeichen waren in Hörsching von einem anderen Pkw gestohlen worden.

Mit bis zu 250 km/h raste der Unbekannte vor einer Woche auf der bayerischen Autobahn A8 zwischen Bergen und Salzburg. Aus dem schwarzen Audi S6 mit verdunkelten Scheiben wurden sogar sogenannte Krähenfüße geworfen. Die Reifen von drei verfolgenden Polizeiautos wurden dabei beschädigt, ebenso die Reifen anderer unbeteiligter Verkehrsteilnehmer.

Krähenfüße

wikipedia

Symbolbild eines Krähenfußes - zwischen drei bis 20 Zentimeter groß, aus Metall

Kennzeichen am 3. oder 4. März gestohlen

Die Polizeiautos mussten die Verfolgung aufgeben, die schwarze Limousine raste ihren Verfolgern beim Grenzübergang Walserberg endgültig davon. Die Fahrt ging auf der Tauernautobahn weiter. Die Polizei geht davon aus, dass der Wagen im Bereich von Salzburg-Süd bis Golling von der A10 abgefahren sein muss. Fest steht, dass das Auto mit Kennzeichen unterwegs war, die in Hörsching im Bezirk Linz-Land am Wochenende vor der Verfolgungsjagd gestohlen worden waren.

Hinweise erbeten

Das Auto selbst könnte bei einem Autohaus in St. Pölten in Niederösterreich gestohlen worden sein - dort ist am Tag vor der Verfolgungsjagd ein Audi S6 verschwunden. Die Polizei vermutet, dass die wilde Jagd auf der A8 mit einem Einbruch in Bayern zu tun hat, bei dem wertvolle Werkzeuge gestohlen wurden. Von dem Auto fehlt seitdem jede Spur. Die Polizei ersucht jetzt Zeugen aus dem Raum Hörsching, die am 3. oder 4. März den Diebstahl der Kennzeichen oder Verdächtige beobachtet haben, um Hinweise.