Gefahr durch schlechte Sicht im Nebel

Durch die schlechte Sicht bei Nebel steigt die Unfallgefahr. Allein im Vorjahr kam es in Oberösterreich zu 43 Unfällen. Besonders gefährlich ist das Fahren auf Freilandstraßen, warnt der ÖAMTC.

Auf der Straße ist der Herbst mit seinen oft ausgedehnten Nebelfeldern die gefährlichste Zeit des Jahres, zeigt die Statistik. Fünf Tote und fast 300 Verletzte - die bundesweite Bilanz jener Unfälle, die im Vorjahr bei Nebel passiert sind. Oberösterreich liegt im Bundesländervergleich mit 43 Unfällen an zweiter Stelle hinter Niederösterreich. Mehr als acht von zehn Unfällen bei Nebel entfallen auf die Monate Oktober bis Jänner.

Freiland besonders gefährlich

Die meisten Unfälle passieren auf Landstraßen im Freiland, denn außerhalb der Städte ist die Sicht bei Nebel noch schlechter. Besonders in der Früh und am Abend muss mit Nebel gerechnet werden - auch mit Glatteis durch gefrierenden Nebel, warnt der ÖAMTC.

Teich im nebel (Symbolfoto)

pixabay/balaramadasa108

ÖAMTC warnt vor „Lemminge-Verhalten“

Die Verkehrsexperten raten übrigens sich auf Freilandstraßen nicht wie „Lemminge“ zu verhalten, also instinktiv und eng dem Licht des Vordermanns zu folgen. Dadurch wird der Abstand zu gering, die Unfallgefahr steigt.

Wie man sich richtig verhalten sollte:

  • mindestens zwei Sekunden Abstand zum vorderen Auto einhalten
  • Geschwindigkeit schon vor einer Nebelbank reduzieren
  • als beste Licht-Kombination bei Nebel gilt Abblendlicht und Nebelscheinwerfer
  • auf keinen Fall sollte Fernlicht verwendet werden, weil ein Blendeffekt entstehen kann
  • Fußgänger und Radfahrer sollten darauf achten, dass sie von anderen gut gesehen werden

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