Hoffen auf Freihandelsabkommen mit Japan

Oberösterreichs Wirtschaft und Industrie setzen große Hoffnung auf den Freihandel mit Japan. Die Europäische Union hat ein neues Abkommen unterzeichnet. Über 90 Prozent der Zölle sollen fallen.

Europa will vor allem landwirtschaftliche Produkte zollfrei liefern. Japan hat Interesse, Autos günstiger in die EU zu verkaufen. Auch Oberösterreichs Wirtschaft und Industrie erwarten sich durch das Abkommen steigende Exportzahlen.

„Globaler Handel immer mehr eingeschränkt“

Robert Leitner von der Abteilung Wirtschaftspolitik in der oberösterreichischen Wirtschaftskammer sagte gegenüber dem ORF Oberösterreich zur Bedeutung des Paktes für die heimischen Unternehmer: „Das Handelsabkommen ist ganz wichtig für die Exportwirtschaft, besonders in Zeiten, wo der globale Handel immer mehr eingeschränkt wird, Stichworte Sanktionen oder Schutzzölle. Wir erwarten uns, dass es zu Zollsenkungen kommt, zu Zollbefreiungen bei rund 90 Prozent der derzeit noch vom Zoll erfassten Produkte.“

Exportzuwächse von 50 Prozent mit Südkorea

Man erwarte sich auch, ähnlich wie beim Freihandelsabkommen mit Südkorea, dass es zu Exportsteigerungen komme. Das Freihandelsabkommen mit Südkorea wurde vor fünf Jahren abgeschlossen, und seitdem verzeichne man Exportzuwächse von 50 Prozent, so Leitner.

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