Der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Zukunft

Wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Zukunft aussehen soll stand am Montagabend im Mittelpunkt einer Diskussion des ÖVP-nahen Think Tanks Academia Superior mit ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.

In der Diskussion mit dem Genetiker Markus Hengstschläger warnte der ORF-General davor, die Finanzierung über ORF-Beiträge durch eine aus dem Bundesbudget zu ersetzen. In allen Ländern, die ein solches Modell haben, gebe es eine „unglaubliche direkte politische Einflussnahme“ auf die Berichterstattung und Das würde den politischen Einfluss stark erhöhen:

Neben der Art und Wiese der Finanzierung ist die größte Herausforderung für den ORF die Digitalisierung der Medienwelt, die weltweite Medienkonzerne wie Google oder Facebook zu den wahren Konkurrenten mache:

Dass sich der ORF als Sender eines verhältnismäßig kleinen Landes unter anderem trotzdem ein Netz mit Auslandskorrespondenten leistet, zahle sich aus, so Wrabetz. Ein gutes und aktuelles Beispiel dafür sei das fast einstündige Exklusiv-Interview mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Vorfeld seines Staatsbesuches in Österreich:

Zur Sprache kam in der Diskussion auch die regionale Berichterstattung, die laut Alexander Wrabetz in Zukunft noch größere Bedeutung haben wird.

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