Deutlich weniger Privatinsolvenzen

Die Kreditschutzverbände haben die Insolvenzstatistiken für das erste Halbjahr veröffentlicht. In Oberösterreich sind demnach die Privatinsolvenzen deutlich zurückgegangen. Bei den Firmeninsolvenzen gibt es kaum Veränderungen.

Minus 25 Prozent beträgt der Rückgang bei den Privatinsolvenzen in Oberösterreich. 540 Fälle wurden heuer im ersten Halbjahr verzeichnet, heißt es von Creditreform. Von ähnlichen Zahlen berichtet auch der Alpenländische Kreditorenverband. Als wesentlicher Grund wird eine kommende Gesetzesänderung angegeben. Schuldner hätten daher mit Privatinsolvenzen abgewartet.

Kaum Änderungen bei Firmeninsolvenzen

Bei den Firmeninsolvenzen gibt es in Oberösterreich kaum Veränderungen. Während Creditreform 325 Firmeninsolvenzen in der Statistik hat - um 16 weniger als im Halbjahr 2016, sind es beim Alpenländischen Kreditorenverband 329 und sogar um vier mehr. Betroffen waren am stärksten die Baubranche, der Handel und die Gastronomie.

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