Der Abgas-Skandal im „Treffpunkt Wissenschaft“

Der Abgas-Skandal und seine Folgen für Autoindustrie und Mobilität der Zukunft werden in der Veranstaltung der Reihe „Treffpunkt Wissenschaft“ des ORF Oberösterreich mit Experten und Vertretern der Wirtschaft diskutiert.

Gerhard Wölfel, der Geschäftsführer des BMW Group Werk Steyr und F. Peter Mitterbauer, CEO der Miba AG diskutieren mit ORF Oberösterreich-Chefredakteur Johannes Jetschgo am 18. Oktober im Landesstudio Oberösterreich.

Branche im Umbruch

Die jüngste Internationale Automobilausstellung in Frankfurt zeigte eine Branche im Umbruch. Die Autoindustrie müsse – so Bundeskanzlerin Angela Merkel – nach der Dieselaffäre das Vertrauen zurückgewinnen.

Die öffentliche Debatte ist aufgeladen, die Konzerne rüsten nach, die deutsche Autobranche will bis 2020 40 Milliarden Euro allein in Elektromobilität investieren. Allerdings weiß man, dass es noch auf lange Sicht Verbrennungsmotoren geben wird und dass es für die nächste Zukunft Technologieoffenheit statt ideologischer Debatte braucht.

Oberösterreich eng mit Autoindustrie verbunden

Oberösterreich ist als Wirtschaftsstandort eng mit der europäischen Autoindustrie verbunden. Das BMW Group Werk Steyr ist das größte Motorenwerk des BMW-Konzerns und sein Dieselmotoren-Kompetenzzentrum. Miba ist ein Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie.

Beide Unternehmen beschäftigen sich mit zentralen Herausforderungen für die Mobilität der Zukunft, mit Fragen der Antriebstechnologie, aber auch mit den Folgen der aktuellen Debatte.