Die Hausruck-Wanderung in Eberschwang

Unter dem Motto „Nebelfrei wandern – Vo oana Rast zur andern!“ sind am Montag 2.000 Wanderbegeisterte beim Naturbad Eberschwang aufgebrochen. Musikalischer Stargast zur Mittagszeit war Marc Pircher.

Hier einige Eindrücke vom Start in Eberschwang:

Streckenbeschreibung

Der Startschuss unserer 18 Kilometer und etwa vier Stunden langen Wanderung fiel beim Eberschwanger Naturbad. Hier schlängelt sich die Strecke zwischen neuen Siedlungen ins sogenannte „Lampigei“. Entlang des Zeilinger-Baches ging es hinauf nach Vocking und weiter über den „Wirtsweg“ hinauf in den Hausruckwald. Dort angekommen wanderten wir auf der Forststraße durch den Wald bis zur Taufkapelle. Die aus altertümlichen Materialien, von freiwilligen Helfern in reiner Handarbeit und unzähligen Stunden erbaute Kapelle, bot den ersten, richtig schönen Blick auf das Innviertel bis hinauf ins Mühlviertel.

Zur Taufkapelle führt auch der „Trotzdem-Weg“, der oberhalb der Taufkapelle zum neuen Kreuzweg und in den Marien-Wanderweg einmündet. Von der Taufkapelle wanderten wir dann weiter in den Hausruckwald und machten nach insgesamt zwei Stunden Wanderung beim Skilift-Wirtshaus, dem Gasthaus Rabengruber, unsere Mittagsrast. Der Blick von der Skipiste über Ried im Innkreis bis hinaus nach Bayern sollte von hier aus bestens möglich sein. Stargast zu Mittag war Marc Pircher.

Nach dem Mittagessen ging die Wanderung weiter durch und entlang des Waldes bis nach Fleischhacken, wo es im sogenannten „Weingraben“ den nächsten sehr schönen Ausblick über das hügelige, von Landwirtschaft geprägte Innviertel zu erhaschen gibt. Anschließend wanderten wir entlang des tief herbstlich gefärbten Waldes bis nach Hausruck, wo sich neben verstreuten Siedlungen auch der noch der letzte besetzte Bahnhof zwischen Ried und Attnang Puchheim befindet.

Wanderung Eberschwang

GISDAT

Von dort wanderten wir über Wiesen und Feldwege ganz behutsam über die sanfte Hügellandschaft und entlang der noch jungen Antiesen Richtung Eberschwang. Der stete Blick über das Innviertel lud beim Weiterwandern immer wieder zum Innehalten und Verweilen ein. Über Pumberg ging es vorbei an typischen Innviertler Bauernhöfen und Streusiedlungen rund um den Ortskern nach Mühring und Leithen bis hin zur Endstation, dem Eberschwanger Naturbad.

Wanderung Eberschwang

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Beim Naturbad in Eberschwang, nach etwa 18 Kilometern, hieß es dann „geschafft“ – und eine hoffentlich wunderschöne, herbstliche Wanderung fand ihren Abschluss.

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